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Stabil, aber oft schmutzig

Bank-Kataster in Molfsee Stabil, aber oft schmutzig

„Wir wollen eine Bank spenden und suchen einen geeigneten Platz.“ Diese Willensbekundung von Sven-Okke Struve,Vorsitzender des Natur- und Umweltschutzvereins, löste beim Seniorenbeirat die Gründung eines Arbeitskreises aus: Erstmals wurden alle Sitzbänke der Gemeinde in einem Bankkataster registriert.

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Hans-Anton von Schalburg (67) vom Seniorenbeirat zeigt: Die Sitzbänke sind gut in Schuss, aber mit Algen bewachsen.

Quelle: Beate König

Molfsee. Die Übersicht half dem Natur- und Umweltschutzverein dann, den richtigen Standort für ihre Bank zu finden: Am Verbindungsweg zwischen der Straße Am Museum und dem Lidl-Parkplatz fehlte ein Ruhepunkt. Der Seniorenbeirat entwickelte außerdem anhand des Bankkatasters weitere Vorschläge für Standorte. „In Molfsee-Dorf eine Rundbank um einen Baum auf der Wiese an der Hamburger Landstraße,“ schlug Seniorenbeiratsvorsitzende Ilsabe Raasch vor.

 Die Gemeinde stellte dem Arbeitskreis Straßenkarten zur Verfügung, auf der die Lage der Bänke eingetragen werden konnte. Hans-Anton von Schalburg, Kurt Dommels und Hans-Henning Donatius teilten sich die Ortsteile Rammsee, Schulensee und Molfsee-Dorf auf. Es dauerte mehrere Nachmittage, um alle vorhandenen Bänke zu lokalisieren. „Dabei haben wir die Wanderwege weggelassen“, so von Schalburg. 27 Standorte, an denen teils mehrere Bänke installiert wurden, verzeichnete der Arbeitskreis.

 Die Bank-AG stellte fest, dass die Bänke zwar zumeist stabil stehen und gut in Schuss sind, die Sitzflächen jedoch oft schmutzig oder mit Algen bewachsen sind. „Da setzt man sich ungern hin,“ so Ilsabe Vorschlag von Amtsvorsteherin Heike Topp während der Sitzung des Seniorenbeirates: Bei den Landfrauen anfragen, ob sie die Reinigung übernehmen könnten. „In Blumenthal gehört das zum Jahresprogramm der Landfrauen.“ Der zweiter Vorschlag von Heike Topp, wie in Flintbek in seniorengerechte Bänke mit hoher Sitzfläche, Armlehne und einer Fußstütze zu investieren, wurde bereits umgesetzt. Für diese Variante des Outdoor-Sitzmöbels hatte sich der dortige Seniorenbeirat stark gemacht.

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