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Formel-1-Sieger am Gymkro zurück

Kronshagen Formel-1-Sieger am Gymkro zurück

Mit dem schnellsten Auto bei der der Weltmeisterschaft Formel-1 in der Schule hat das Team des Gymnasiums Kronshagen in Malaysia den dritten Gesamtplatz geholt. Die gegen 50 Konkurrenten aus aller Welt geholte Bronzemedaille wurde nach der Rückkehr des Teams am Donnerstag in der Aula gefeiert.

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Bronzemedaille bei der Weltmeisterschaft Formel 1 in der Schule in Malaysia für die Kronshagener Pioneers (von links): Linus, Fiete, Hanno, Jorina, Carl und Bendix.

Quelle: Sven Janssen

Kronshagen. Alle Schüler waren gekommen, um das Team Pioneers mit Jorina, Fiete, Linus, Carl, Bendix und Hanno hochleben zu lassen. Von Ausscheidung zu Ausscheidung hatten sich die sechs, die Schulleiter Hans-Jörg Dose als Pioniere der Schule bezeichnete, bis zur WM hoch gekämpft. Die Teilnahme hätte noch an den horrenden Kosten scheitern können, aber binnen kürzester Zeit fanden die Schüler, die in den letzten Monaten fast täglich an dem Projekt Weltmeisterschaft arbeiteten, Spender, die ihnen den Start ermöglichten.

„Es gibt Momente im Schulleiterleben, die erlebt man nicht so oft, vielleicht auch nur ein einziges Mal, dieses ist so einer“, sagte Dose. Das Knock-out-Rennen, das ein Teil des Wettbewerbs war, hatten sich die Kronshagener live via Internetstreaming angeschaut. „Die Stimmung hier war unglaublich“, so Dose. Fiete, der den Wagen bei den Rennen startete und auf dessen Reaktionszeit es entscheidend ankam, hätte jetzt den Spitznamen „der schnellste Daumen nördlich des Äquators“.

Neben den Schülern ist aber auch Lehrer Afshin Farokhi Vater des Erfolgs. „Seit Jahren investiert er enorm viel Freizeit und hat dafür gesorgt, dass das Team vorankommt“, sagte Dose. Farokhi habe die Schüler zusammengehalten und zum Erfolg motiviert.

Dass das schnellste Auto den Pioneers am Ende nicht den Gesamtsieg bescherte, lag daran, dass es anders als bei der echten Formel 1 viele Bewertungskriterien gibt. Insgesamt 24 Awards konnten die Schüler erringen und dabei Punkte sammeln. Am Ende hatten die Kronshagener 873 von 1000 Punkte, vom ersten Platz trennten sie lediglich 33 Zähler.

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