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Trotz Protesten folgt nun der Bau

Sozialwohnungen Kronshagen Trotz Protesten folgt nun der Bau

36 Sozialwohnungen baut die GWU aus Eckernförde in Kronshagen. Die Baustelle wurde jetzt auf dem ehemaligen 3000 Quadratmeter großen Spiel- und Bolzplatz an der Bürgermeister-Drews-Straße eingerichtet. Bauarbeiter schaufeln tiefe Gruben. Zehn weitere Sozialwohnungen sind in Planung.

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Baustart in der Bürgermeister-Drews-Straße: Auf dem ehemaligen Spiel- und Bolzplatz werden derzeit tiefe Gruben ausgehoben.

Quelle: Torsten Müller

Kronshagen. Das Signal ist eindeutig: Auch Menschen mit geringerem Einkommen sollen in Kronshagen bezahlbaren Wohnraum finden können. Nach der Wankendorfer Baugesellschaft, die in dem Ortskernprojekt an der Seilerei derzeit 15 sozial geförderte Mietwohnungen errichtet, hat nun auch das Genossenschaftliche Wohnungsunternehmen (GWU) aus Eckernförde mit dem Bau begonnen: An der Bürgermeister-Drews-Straße 54/56 entstehen 36 weitere Sozialwohnungen. Anders als bei dem Bauvorhaben an der Seilerei war die Planung an der Bürgermeister-Drews-Straße von heftigen Protesten begleitet. Die Wohnungen werden auf dem ehemaligen gut 3000 Quadratmeter großen Spiel- und Bolzplatz errichtet. Gegen seine Schließung sowie die Massierung von Wohnraum liefen die Anwohner Sturm. Der Bau konnte zwar nicht verhindert werden, aber das Volumen wurde nach Vorgaben der Politik verringert. „Wir sind auf die Wünsche der Anwohner eingegangen und haben den Abstand zwischen den drei Gebäuden vergrößert“, sagt Stephan Seliger, geschäftsführender Vorstand der GWU.

Die künftigen Wohnhäuser mit Klinkerfassade und Satteldach fallen dadurch schmaler als ursprünglich geplant aus: Um dies zu erreichen, musste die Anzahl der Wohnungen je Gebäude von 15 auf zwölf reduziert werden. Mit ihrer Fertigstellung rechnet die GWU je nach Witterung mit Ende 2017 oder Anfang 2018. Sie investiert am Standort nach eigenen Angaben 5,3 Millionen Euro. Darüber hinaus plant sie für den Bau von weiteren zehn Sozialwohnungen am Güstrower Weg, am Eingang des Wohngebietes Hühnerland, 2,1 Millionen Euro ein. Das Vorhaben soll etwas zeitlich versetzt realisiert werden. Baustart ist voraussichtlich im Frühjahr.

Die Wohnungen in der Bürgermeister-Drews-Straße haben alle einen Balkon und werden mit Fernwärme versorgt. Die Kaltmiete beträgt nach den Vorgaben des Landesinnenministeriums 5,65 Euro pro Quadratmeter. Die Gemeinde hat für die Belegung ein Vorschlagsrecht. Wie berichtet, fehlt in Kronshagen derzeit auch Wohnraum für anerkannte Asylbewerber.

Als Ersatz für den Spiel- und Bolzplatz soll in Kürze am Ende der Straße ein kleinerer Spielplatz angelegt werden. Die Kinder werden dort künftig mit Wasser spielen können.

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Ein Artikel von
Torsten Müller
Redaktion Holsteiner Zeitung

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