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Plantschen im Schierensee

Späte Badesaison Plantschen im Schierensee

Was für ein September! Die warmen Herbsttage lockten noch Schwimmer und Sonnenanbeter an die Badeseen. Bei 20 Grad Wassertemperatur ließ es sich trotz kalendarischem Herbst noch prima Plantschen und Schwimmen. Familien und Jugendcliquen trafen sich auch auf der Liegewiese am Schierensee.

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Strampeln und kichern: Das gute Wetter macht den Badenixen Annelie und Lotte (beide 8 Jahre) am Schierensee Spaß.

Quelle: Beate König

Schierensee. Für die Badenixen Annelie und Lotte (beide 8 Jahre) war das Wetter zum Abbaden optimal. Sofort nach der Schule ging es mit Mutter und Großvater für die Kinder aus Russee an den Schierensee.

Mit dem Bodyboard und der Schwimmnudel spielten die Mädchen über Stunden am flachen Ufer. Sandra Pusch (49) schwamm mit Delfin im See – die Kielerin hatte zum Wassercheck ihr Thermometer mitgenommen. „Immer noch 20 Grad Celsius“, reichte als Auskunft für eine halbe Stunde Ausdauerschwimmen. „Morgen wieder“, nahm sie sich vor.

Was die Badestelle am Schierensee attraktiv macht: Seit Juli ist der Kiosk wieder geöffnet, Kaffeetrinken mit Seeblick ist wieder drin. „Das hat sich zu einem Geheimtipp entwickelt“, hat der stellvertretender Bürgermeister Hans-Christian Reimers beobachtet: „Es ist immer stark besucht.“ Sabine Pusch aus Kiel zog wegen der Kioskbetreiberin Bela Kühn mit ihrer Damenschwimmrunde an den Schierensee um. Bela Kühn, die mit ihrem Mann Stefan den Kiosk gepachtet hat, arbeitete fünf Jahre in der Caféteria des wegen Umbauarbeiten derzeit geschlossenen Restaurants Fischmeister in Wrohe.

Noch im März hatte die Gemeindevertretung in Schierensee nach einem Nachfolger für den rund 20 Quadratmeter großen Kiosk gesucht, damit die Toiletten auf der Rückseite des Gebäudes geöffnet, beaufsichtigt und regelmäßig gereinigt werden. Die Kühns bewarben sich, im Juni ging Bürgermeister Manfred Kaiser auf das Ehepaar zu. Sie konnten eine neu eingerichtete Profi-Küche mit Stahlarbeitsflächen, Absaughaube, Fritteuse und Induktionsherd übernehmen.

Bela (44) und Stefan Kühn (51) möchten ihren Kiosk ganzjährig öffnen. Sie investieren dafür in ein Zelt, Stühle und Bänke für die Terrasse. Zwei Kühlschränke und eine Anrichte haben Platz im Innenbereich. Mit Wärmestrahlern soll im Winter das Zelt auf Temperatur gebracht werden können. Ein weiterer Wind- und Regenschutz ist geplant. Bela Kühn ist froh: „Die Gemeinde steht hinter uns.“

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