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Mit dem Sauger in den See

Bordesholm Mit dem Sauger in den See

Erstmals in der Geschichte der Badestelle am Bordesholmer See wird derzeit der Boden des Nichtschwimmerbereichs durchforstet – und das bis in 15 Zentimeter Tiefe. Mit einem selbst entwickelten Sauggerät arbeiten sich Jörg Schoch und Rainer Breyer durch den Seegrund. Das Lübecker Duo hat bereits eine Reihe von Kleinteilen herausgeholt, die möglicherweise eine Gefahr für die Badegäste bedeutet hätten.

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Mit einem selbst entwickelten Unterdruck-Sauggerät säubern Jörg Schoch (links) und Rainer Breyer den Seegrund des Nichtschwimmerbereichs bis in 15 Zentimeter Tiefe.

Quelle: Tietgen

Bordesholm.  Die „Beute“ der vergangenen Tage füllt einen Fünf-Liter-Eimer knapp zur Hälfte. Der auf Unterdruckbasis arbeitende Sauger förderte zahlreiche Scherben, Metallteile, Kronkorken, Edelstahlschrauben und auch rostige Nägel zu Tage. Die Unternehmer der Firma Sasiba durchsuchen noch bis Mittwoch den rund 900 Quadratmeter umfassenden Nichtschwimmerbereich vom Ufer hinaus auf den See bis zu einer Linie von 1,20 Metern Wassertiefe. Eine von Schoch und Breyer angebotene Saugprobe hatte zuvor Ordnungsamtsleiter Sven Ingwersen überzeugt. „Wir haben eine Verkehrssicherungspflicht und wollen weiter dafür sorgen, dass der See und die Badestelle attraktiv bleiben“, erklärte Ingwersen.

 Bislang hatten Mitarbeiter des gemeindeeigenen Bauhofs in den vergangenen Jahren jeweils vor der am 1. Juni beginnenden Badesaison die Bereiche durchsucht. Dabei wurde auch mit dem Kescher durchgegangen und der Boden abgetastet. „Aber so tief den Boden zu durchsuchen wie jetzt war uns nicht möglich“, sagte der Ordnungsamtsleiter. Die Spezialisten greifen bei ihrer Arbeit auch zum Unterwasser-Metalldetektor. Kleinlebewesen wie Muscheln, Schnecken oder Fischchen überleben die Reinigungsprozedur: Eingesaugte Fauna können Schoch und Breyer unverletzt dem nassen Element zurückgeben. Die Badewasserqualität ist wie in den vergangenen Jahren vom Kreis Rendsburg-Eckernförde als ausgezeichnet eingestuft worden. Basis dafür waren regelmäßige Untersuchungen zwischen 2011 und 2014.

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