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Lockruf der Lufttransporter in Hohn

Spottertag vor Tag der Bundeswehr Lockruf der Lufttransporter in Hohn

Derartige Motive bekommen Hobbyfotografen nicht alle Tage vor die Linse. 160 Spotter nahmen am Donnerstag mit großer Leidenschaft die Einladung des Lufttransportgeschwaders 63 (LTG) in Hohn an, im Vorfeld des Tags der Bundeswehr am Sonnabend eine Vielzahl an Flugzeugen zu fotografieren.

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Großes Interesse an Flugzeugen: Rund 160 Spotter fotografierten stundenlang die startenden und landenden Maschinen.

Quelle: Wolfgang Mahnkopf

Hohn. Die Objektjäger aus dem gesamten Bundesgebiet, von Nortorf über Berlin und Bonn bis nach Nürnberg, zückten jedes Mal die Kamera, sobald Motorenlärm zu hören war. Das größte Interesse galt dem A 400 M, dem Nachfolgemodell der Transall, dem Eurofighter und der Jubiläumsmaschine, einer Transall C160 in den Landesfarben.

Am Sonnabend erwartet das Lufttransportgeschwader (LTG) 63 in Hohn bis zu 60000 Besucher. „Mit dem Tag der Bundeswehr in Hohn feiern wir zwei Ereignisse“, erklärt Oberstleutnant Thies Voigt, der stellvertretende Kommodore des LTG 63 – „das 60. Jubiläum der Luftwaffe und das 55-jährige Bestehen des Geschwaders.“ Aber nicht nur die Luftwaffe werde sich in Hohn präsentieren, sagt der zuständige Projektoffizier. Auch andere Standorte Schleswig-Holsteins werden sich auf dem Flugplatz vorstellen. So ist neben den Pionieren aus Husum, die ein Einsatzcamp der Bundeswehr im Kleinformat aufbauen, auch das Aufklärungsbataillon 6 aus Eutin mit dem Aufklärungsfahrzeug Fennek dabei. Die Marine aus Eckernförde stellt unter anderem das Seebataillon und Tauchroboter vor. Außerdem gibt es Vorführungen mit dem Kampfpanzer. Ein besonderer Fokus liegt aber natürlich auf der Luftwaffe und dem Lufttransport. Alle drei Generationen des Lufttransports, die C-160 Transall, der Vorgänger, die 60 Jahre alte Nord Noratlas, und der A400M werden gegen 12.20 Uhr über dem Himmel von Hohn ihre Kreise ziehen. Die Geschwader aus Jagel, Wittmund und Laage zeigen Tornado und Eurofighter als stehendes Ausstellungsstück auf dem Rollfeld. Darüber hinaus sind weitere mehr als 20 Hubschrauber und Flugzeuge auf dem Gelände zu sehen. Für Oberst Hartmut Zitzewitz ist schlichtweg die Vielfalt des Programms das Highlight.

Rund 15000 Autos finden laut Bundeswehr auf den ausgeschilderten Parkplätzen Platz. Ein kostenloser Shuttle-Service zu den Parkplätzen wie auch zu den Bahnhöfen in Rendsburg und Owschlag ist eingerichtet. Motorrad- und Fahrradfahrer finden in der Nähe des Flugplatzes einen gesonderten Parkplatz. Die Kreisstraße 44 sowie die Zufahrten zur Kreisstraße sind gesperrt. „Für den Tag-der-Bundeswehr gelten ähnliche Bestimmungen wie für ein Fußballspiel“, sagt Voigt. Dementsprechend ist das Mitbringen von Hieb- und Stichwaffen sowie Glasflaschen untersagt. Auch Haustiere sind auf dem Gelände nicht erlaubt.

Von Malte Kühl und Wolfgang Mahnkopf

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KN-online (Kieler Nachrichten)

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