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Transdev verspricht neue blaue Busse

Stadtverkehr Rendsburg Transdev verspricht neue blaue Busse

Der Konzern Transdev hat erneut eine problemlose Übernahme des Stadtverkehrs in Rendsburg versprochen. Das Unternehmen starte unter dem Namen Norddeutsche Verkehrsbetriebe zum 1. Januar mit neu gekauften Bussen. Transdev übernimmt den Stadtverkehr von dem alt eingesessenen Unternehmen T.H. Sievers.

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Am Zob auf dem Röhlingsplatz starten die Busse des Stadtverkehrs Rendsburg.

Quelle: Hans-Jürgen Jensen

Rendsburg. Elfi Lang von der Transdev-Geschäftsführung in Husum versprach am Donnerstagabend im Kreis-Regionalausschuss: „Wir wollen einen reibungslosen Wechsel gewährleisten. Wir arbeiten mit allen Beteiligten zusammen.“ Auch Martin Kruse, zuständiger Fachbereichsleiter in der Kreisverwaltung, erklärte: „Konkrete Hinweise auf Störungen gibt es nicht beim Übergang. Wir gehen davon aus, dass am 1. Januar der Start von Transdev reibungslos sein wird.“

Kreis spart 980.000 Euro

Der Kreis Rendsburg-Eckernförde ist für die Vergabe des Stadtverkehrs Rendsburg mit seinen Buslinien bis in die Vororte zuständig. Er hatte die Aufgabe ausgeschrieben. Gewinner war im Mai Transdev. Damit hatte das seit Jahrzehnten tätige Unternehmen T.H. Sievers den Auftrag verloren. Transdev benötigt nach Angaben des Kreises einen um 980.000 Euro niedrigeren Jahreszuschuss als sein Vorgänger.

Transdev-Sprecherin Elfi Lang erklärte, ihr Unternehmen habe 17 neue Busse für die Rendsburger Linien gekauft. Anders als bisher sei die Farbe blau im landesweit üblichen Design für den Nahverkehr. Sechs weitere gebrauchte Fahrzeuge werde das Unternehmen aus dem eigenen Fuhrpark einsetzen, in erster Linie für den Schülerverkehr, sagte Tim Albrecht (CDU) aus Osdorf, der Vorsitzende des Kreis-Regionalausschusses.

Noch kein Betriebshof

Noch habe Transdev keinen Betriebshof in Rendsburg. Die Verträge über den Kauf eines Geländes an der Kieler Straße etwa in Höhe des städtischen Umwelt- und Technikhofs stünden vor der Unterzeichnung, versicherte Elvi Lang. Ihr Unternehmen hoffe, dass das Depot Ende Januar bezugsfertig ist. Bis dahin stünden die Busse voraussichtlich über Nacht in der Kieler Straße am Straßenrand. Einen provisorischen Betriebshof werde es nicht geben.

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Hans-Jürgen Jensen
Holsteiner Zeitung

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