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Personal im Kindergarten schrumpft

Stellenkürzung Quarnbek Personal im Kindergarten schrumpft

Die Gemeinde Quarnbek muss angesichts ihrer finanziellen Lage sparen. Das bekommt jetzt der Kindergarten zu spüren. Der Vertrag einer sozialpädagogischen Assistentin wird nicht verlängert und der einzige männliche Erzieher, der eine befristete Stelle hatte, wird nicht weiter beschäftigt.

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Stellenabbau in der Kita Strohbrück: Eine Krippengruppe mit maximal fünf Kindern soll künftig nur noch von einer Mitarbeiterin statt, wie bisher, von zwei betreut werden.

Quelle: Sven Janssen

Quarnbek. Die Gemeinde muss sparen, das trifft jetzt auch die Kindertagesstätte Strohbrück. Die Gemeindevertretung beschloss am Donnerstag, den Vertrag einer sozialpädagogischen Assistentin nicht zu verlängern und eine Stelle aus dem Stellenplan zu streichen. Auch eine Weiterbeschäftigung des einzigen Mannes im Kindergartenteam wurde eine Absage erteilt.

 „Die beiden Krippengruppen sind nur zu 60 Prozent ausgelastet“, sagte Sozialausschussvorsitzender Carsten Bock. Die Regelgruppen seien zu 100 Prozent belegt. Für die Zukunft sei nicht abzusehen, wie sich die Belegungszahlen ändern. Um Kosten zu sparen, hätte es die Möglichkeit gegeben, eine Krippengruppe komplett aufzulösen, und so mit zwei Stellen etwa 80000 Euro einzusparen. „Dann hätten wir drei Krippenkinder nicht unterbringen können, die auf unsere Kosten in andere Kindergärten gehen müssten“, sagte Bock.

 Von dieser Lösung habe man Abstand genommen, da man bei steigenden Kinderzahlen wieder hätte Personal einstellen müssen. „Mitarbeiter in diesem Bereich zu finden, ist derzeit sehr schwierig, deshalb wollen wir unsere guten Mitarbeiter nach Möglichkeit halten.“ Einstimmig beschloss die Gemeindevertretung, eine Krippengruppe mit maximal fünf Kindern von nur einer Erzieherin betreuen zu lassen. Das sei ohne eine Sondergenehmigung in Abstimmung mit der Heimaufsicht möglich, wenn noch andere Gruppen im selben Gebäude betreut würden, sagte Kita-Leiterin Silke Borkowski-Dörre, die künftig mit 11,5 Vollzeitstellen planen muss.

 Bis zum Sommer werde eine altersgemischte Gruppe eingerichtet, um alle Kinder betreuen zu können. „Die nötige Sondergenehmigung hat der Kreis bereits erteilt“, sagte die Leiterin, die ab Juni auch auf den einzig männlichen Mitarbeiter verzichten muss. Der war befristet für die Elternzeit einer Kollegin, die jetzt zurückkehrt, eingestellt worden. In einer Unterschriftenaktion hatten sich gut 100 Quarnbeker für ihn ausgesprochen und gefordert, den Erzieher weiter zu beschäftigen.

 „Das passte leider nicht in die Personalplanung, wir hätten eine andere Mitarbeiterin entlassen müssen, um ihn weiter zu beschäftigen“, sagte Bock. Deshalb habe auch schon der Sozialausschuss den Wunsch abgelehnt.

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