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Tipps zum Schutz vor Einbrechern

Flintbek Tipps zum Schutz vor Einbrechern

Einbrechern einen Riegel vorschieben, Häuser, Türen, Fenster besser gegen Eindringlinge schützen, Autos und Fahrräder gegen Diebstahl sichern: Dazu hatte der Seniorenbeirat Flintbek zum ersten Tag der Sicherheit zwölf Fachfirmen, die Polizei und den Weißen Ring eingeladen.

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Mikkel Dethleff führte an einem kleinen Fenster zusätzliche Verriegleungsmöglichkeiten vor: Der Stand der Kieler Firma war am Tag der Sicherheit gut frequentiert.

Quelle: Beate König

Flintbek. „Die Verunsicherung in Flintbek ist erheblich“, erläuterte Uwe Jürgens, Vorsitzender des Seniorenbeirats, den aktuellen Hintergrund des Info-Tages, der ganztägig gut besucht war: Allein in den Straßen Immenhagen und Vogelstange wurden seit November 2016 insgesamt 18 erfolgreiche Einbrüche bekannt, weitere im Freeweid, dazu versuchte Einbrüche. „Das war der Anlass, sich zu überlegen, wie man sich besser gegen Diebstahl schützen kann.“

Zwei Monate bereitete der Beirat den Info-Tag vor. Vorbild war eine Sicherheitsschau bei Citti-Martk in Kiel, erklärte Jürgens. Auf zwei Etagen präsentierten Hersteller von Rolläden, Fenstern, Türen, Auto- und Fahrradsicherheitssystemen Möglichkeiten, die das Knacken von Schloss und Riegel erschweren.

Es muss nich immer ein komplettes Fenster die ganze Tür samt Zarge oder für rund 2000 Euro ausgetauscht werden, zeigte Mikkel Dethleff von der Firma Eisenjäger: Rund 150 Euro pro Stück kosten Fernsterzusatzschlösser.  Seine Firma zählt zu den Fachbetrieben, die sich regelmäßig alle vier Jahre in Sachen Sicherheitstechnik schulen lassen. Damit entspricht die Firma den Anforderungen, die nötig sind, um auf einer neutralen Adress-Liste von Fachbetrieben für Sicherheit verzeichnet zu sein, die die Polizei auf Anfrage kostenlos weitergibt.

Kay Voß, Leiter der Polizeistation Flintbek, lobte das Engagement des Seniorenbeirates: Zwar gebe es im Moment keine Einbrüche mehr. „Aber jetzt haben die Leute Zeit, sich auf die kommende dunkle Jahreszeit einzustellen. Im November wäre es zu spät gewesen.“

Bürgervorsteher Eberhard Pieczonka wollte die Prävention in Flintbek noch weiter ausbauen: Bislang gibt die Polizei keine Informationen an die Nachbarschaft weiter, wenn in einer Straße eingebrochen wurde. Für Pieczonka ist das zu wenig bürgernahe Transparenz. „Man sollte die Nachbarn per Handzettel informieren. Dann sind sie aufmerksamer darauf, was in ihrer Straße passiert und sichern ihre Häuser besser ab."

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