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Tag und Nacht im Einsatz

Flintbek Tag und Nacht im Einsatz

Es staut sich in diesen Tagen in der Straße An der Bahn in Flintbek. Das ist in dem Bereich eher ungewöhnlich, hat daher auch einen speziellen Grund: Die Deutsche Bahn ist mit mehreren Firmen angerückt, um vor Ort Arbeiten am Gleisbett vorzunehmen. Die Reinigung des Untergrunds zwischen den Schienen steht auf dem Plan. Noch bis Ende des Monats werden die Arbeiten andauern.

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Mit einer Spezialmaschine wird am Gleisbett gearbeitet: Das schwere Gerät hebt die Schienen der Zugtrasse an, sodass der Kies darunter gereinigt oder ausgetauscht werden kann..

Quelle: Sorka Eixmann

Flintbek. Langsam fädelt sich ein Schwerlaster der Firma Glindemann durch die erste Kurve in der Straße, die ihren Namen nicht umsonst trägt: parallel zu „An der Bahn“ verlaufen die Schienen der Bahnlinie von Kiel nach Hamburg. Der Lkw hält kurz vor der großen Baustelle an, um dort im Wartebereich zu parken. Noch wird das Fahrzeug seines Kollegen beladen. Dafür ist Chef und Baggerführer Peter Swiercz konzentriert im Einsatz.

 „Am 18. November haben die Arbeiten begonnen“, erklärte Olaf Sörensen vom Tiefbauamt der Gemeinde Flintbek. „Angesetzt sind die Arbeiten am Gleisbett bis Ende November“, führt er weiter aus. Doch bei einem Ortstermin an der Großbaustelle ist sich Sörensen mit der geschätzten Zeitangabe nicht mehr sicher: „Das sieht jetzt schon gut aus, die Arbeiten könnten vielleicht früher beendet werden“, so seine Hoffnung. Damit würde die Lärmbelastung für die Anwohner reduziert, denn die Maschinen sind nicht nur tagsüber, sondern auch nachts in Gange, damit die Beeinträchtigungen für den Bahnverkehr möglichst gering bleiben.

 Währenddessen nimmt Peter Swiercz von der Firma Erdwerke aus dem nordrhein-westfälischen Borchen nach und nach den alten Schotter, der von einem Spezialfahrzeug neben die Gleise gekippt wurde, mit der großen Baggerschaufel auf, um ihn auf die Ladefläche des Kieslasters zu laden. Das Spezialfahrzeug, das auf den Schienen fahren kann und dabei die Gleise hochnimmt, um darunter das Gleisbett zu reinigen, steht neben den Schienen: Gerade rauscht ein Intercity an der Baustelle vorbei. Für Züge gilt freie Fahrt auch im Bereich der Baustelle. „Allerdings wird die Geschwindigkeit verringert und meistens werden auch Signale gegeben“, erläutert Olaf Sörensen.

 Nachdem der Zug die Baustelle passiert hat, fädelt sich das Spezialfahrzeug wieder auf die Gleise ein und nimmt seine Arbeit auf den Schienen wieder auf.

 Für die Arbeiten mit den schweren Maschinen mussten viele Bäume und Büsche entlang der Trasse entfernt werden. Der Graben, der die gesamte Strecke säumt, ist derzeit nicht als solcher erkennbar. „Der Graben wird natürlich wieder hergerichtet. Auch wird es sicherlich wieder Anpflanzungen in dem Bereich geben“, sagt Sörensen zum weiteren Vorgehen.

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Ein Artikel von
Sorka Susann Eixmann
Holsteiner Zeitung

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