21 ° / 9 ° wolkig

Navigation:
Kunst auf Zeit – Zeit für Kunst

Eckernförde Kunst auf Zeit – Zeit für Kunst

„Der Bund hat sich Schleswig-Holstein zum Vorbild gemacht“, stellte Bürgervorsteherin Karin Himstedt in ihrer Begrüßung zur Tagung der deutschen Artotheken am Freitagnachmittag im Bootshaus bei Galerist Norbert Weber in Eckernförde fest.

Voriger Artikel
„Ich weiß, wie Männer ticken“
Nächster Artikel
Der „Dreschkasten“ bleibt im Dorf

Treffen der Artothekenleiter in Eckernförde: Bundesvorsitzender Johannes Stahl aus Köln, Brigitte Haaf aus Friedrichshafen, Norbert Weber vom Vereinssitz Eckernförde und Bürgervorsteherin Karin Himstedt (von links) freuen sich über den Austausch.

Quelle: Kai Pörksen

Eckernförde. Denn: Hier hat der Artothekenverband Deutschland seinen Sitz und wurde vor 15 Jahren gegründet, zehn Jahre nach Bestehen des Landesverbandes.

 Was in Schleswig-Holstein längst üblich ist, nämlich Kunst für eine bestimmte Zeit zu leihen, ist noch nicht in allen Bundesländern gängig. So steht die Etablierung eines solchen Verbandes in Niedersachsen und Baden-Württemberg erst noch an. Doch Kunst auf Zeit habe ihren Reiz, so Norbert Weber: „Sie ist austauschbar, und sie ist erschwinglich.“ Und sie senke Hemmschwellen, ergänzte der Bundesvorsitzende des Verbandes, Johannes Stahl aus Köln. Viele Menschen würden Galerien kaum besuchen. Artotheken schafften die Möglichkeit, sich einfach nur Kunst anzuschauen oder etwas davon mit nach Hause zu nehmen. Und für die Künstler sei es zudem eine sonst nicht vorhandene Förderung.

 Die Fachtagung will sich an diesem Wochenende mit Vermittlungsstrategien beschäftigen. So geht es unter anderem darum, wie die Marke Artothek lokal und überregional besser positioniert werden kann, um die Einführung eines Logos und die Entscheidung für einen prägnanten Slogan wie beispielsweise Kunst auf Zeit – Zeit für Kunst, schließlich um Premiumangebote für Mitglieder des Artothekenverbandes. Helfen wird bei diesen Aufgaben die Referentin und Marketingexpertin Annette Rust aus Frankfurt.

 Am Sonnabend steht nach der Mitgliederversammlung eine Exkursion nach Kiel in die Stadtbilderei an zur Ausstellung von Sven Drühl: Shin-Hanga. Japanische Landschaften.

 25 Teilnehmer zählte Weber für die Tagung, die weiteste Anreise hatte Brigitte Haaf von der Artothek im Zeppelinmuseum in Friedrichshafen mit 933 Kilometern. Dafür gab es von der Bürgervorsteherin einen Gutschein für eine Minikreuzfahrt über die Eckernförder Bucht.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
KSV-Liveticker!

KSV-Spielstand online
verfolgen, mit dem
KN-KSV-Liveticker

Sagen Sie es uns!

Vorschläge oder Kritik?
Schreiben Sie
der Redaktion!

Anzeige