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Eklat: SPD will Arbeitskreis verlassen

Teldec-Museum Nortorf Eklat: SPD will Arbeitskreis verlassen

Bei der jüngsten Sitzung des Nortorfer Arbeitskreises Museum, der am Konzept zum Umzug des Museums arbeiten sollte, kam es zum Eklat. Die SPD-Fraktion will die Arbeitsgruppe verlassen: „Die CDU hat uns belogen, wir werden uns aufs Heftigste wehren“, sagt der Fraktionsvorsitzende Willi Gronewald.

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Der Umzug des Teldec Museums in das ehemalige Kesselhaus rückt immer mehr in die Ferne.

Quelle: Gunda Meyer

Nortorf. Gronewald überlege sogar, die Kommunalaufsicht einzuschalten. Grund für die Empörung ist die Architekten-Ausschreibung für den Umbau.

SPD kritisiert Ungereimtheiten bei Architekten-Ausschreibung

Im Bauausschuss Mitte Juni hatte Bürgermeister Horst Krebs (CDU) berichtet, dass er drei Architekten-Angebote eingeholt habe, von denen das von Rüdiger Treichel (CDU-Stadtverordneter) das Günstigste gewesen sei. Einige Tage später korrigierte er diese Aussage im Sozialausschuss und betonte, dass der Architekt die Planungen als Gefälligkeit für den Museumsverein gemacht und die Stadt dafür keinen Cent investiert habe. Letztere Aussage „ist eine Lüge“, so Gronewald. Ihm lägen die Ausschreibungspläne vor: „Am 16. Januar wurden die Architekten angeschrieben, am 6. März bekamen Treichels Mitbewerber die Absage.“

Bürgermeister Krebs bestätigte, dass es die Angebotsabfrage bei den drei Architekten gegeben hat. Die Aussage mit der Gefälligkeit des Architekten für das Museum habe sich auf „eine erste Kostenschätzung vor der Ausschreibung bezogen“.

SPD lehnt unter jetzigen Umständen Museumsumzug ab

„So ein Spiel macht die SPD nicht mit“, bekräftigte Gronewald. Unter diesen Umständen werde es von seiner Fraktion auf keinen Fall ein Ja für den Umzug geben. In der Fraktionssitzung am Dienstagabend werden die Sozialdemokraten final entscheiden, ob sie die Arbeitsgruppe verlassen, „aber ich sehe da keinen anderen Weg.“ Sollte die SPD die Gruppe verlassen, müsse man das weitere Vorgehen beraten, sagt Krebs.

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