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Tender „Main“ wieder im Hafen

Eckernförde Tender „Main“ wieder im Hafen

Fast eine Woche ist der Tender „Main“ früher zurück als erwartet, da gab es für Stefanie Porsche aus Berlin und ihre Familie viel zu organisieren, um auf der Pier in Eckernförde zu stehen und ihren Freund David Urbaniak persönlich begrüßen zu können. Am Mittwochmorgen war es soweit: Um 10 Uhr legte der Tender des 1. U-Bootgeschwaders im Marinestützpunkt Eckernförde an – nach dreimonatiger Reise durch das Mittelmeer und nach Mitwirkung an mehreren internationalen Einsätzen.

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Foto: Obermaat David Urbaniak wird von seiner Freundin Stefanie Porsche nach drei Monaten Abwesenheit begrüßt.

Quelle: Kai Pörksen

Eckernförde. Die „Main“ nahm gemeinsam mit „U33“ an überwiegend binationalen Manövern teil. Die Aktion Ionic Research war beispielsweise ein nationales Forschungsvorhaben, an dem auch das U-Boot „U33“ und das Forschungsschiff „Planet“ beteiligt waren. Im Anschluss führte die Fahrt in den Golf von Tarent zum gemeinsamen Manöver Blue Seahake mit der italienischen Marine.

 Kommandeur Lars Johst, seit gerade einmal drei Wochen im Amt, begrüßte die Heimkehrer und betonte die Bedeutung eines der weiteren Vorhaben: So sei im Rahmen des Manövers Atlantic Coach die Schülerfahrt für Wachoffiziere wichtig für deren Ausbildung gewesen. „Die angehenden Wachoffiziere der deutschen und portugiesischen Marine wurden bei dieser Seefahrt auf Herz und Nieren geprüft“, so Johst. Zum ersten Mal habe es bei so einer Fahrt eine internationale Zusammenarbeit gegeben. So fuhren die deutschen Offiziere auf einem portugiesischen U-Boot, während umgekehrt ihre portugiesischen Kollegen auf „U33“ umstiegen.

 „Eine besondere Herausforderung als U-Boot-Unterstützungseinheit war stets die Bereitstellung aller erforderlichen Leistungen für das begleitende U-Boot. Es ging um materielle Dinge, aber auch um nötige Dienstleistungen, die immer zum richtigen Zeitpunkt abgeliefert werden mussten“, sagte Kommandant Carsten Egerland bei seiner Rückkehr. Die Besatzung der „Main“ habe damit ihre Leistungsbereitschaft und -fähigkeit eindrucksvoll unter Beweis gestellt, so der Kommandant, bevor er die Mannschaft an die Familien freigab und seine Frau in die Arme nahm, die an diesem Tag – was für ein Timing – Geburtstag hatte.

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