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20 Jahre und 20 Aufführungen

Theoterlüüd Rodenbek 20 Jahre und 20 Aufführungen

Ein bisschen das Plattdeutsche in den Fokus rücken und ein bisschen Theater spielen: Aus dieser Idee entstanden vor 20 Jahren die Theoterlüüd vun Rodenbek. Eine Idee, die noch immer erfolgreich ist. Die Truppe kann nicht mal, wie viele andere, über Nachwuchsmangel klagen.

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Auf 20 Jahre Theater blicken sie noch immer mit viel Freude zurück: Silke Engel (von links) mit Michael und Dörte Fock.

Quelle: Sorka Eixmann

Rodenbek. Er ist nicht nur eines der Gründungsmitglieder, er ist auch vom ersten Tag an Vorsitzender des Rodenbeker Theatervereins: Michael Fock. "Langeweile hatte ich nicht, aber ich fand das Theaterspielen schon immer interessant und wollte auch gern das Plattdeutsche stärken", erinnert sich der 52-Jährige an die Beweggründe, einen Theaterverein zu gründen.

Seine Idee fand schnell Unterstützer: Lisa und Kurt Repenning, Hertha und Werner Köwitz, Sonja und Melanie Köwitz, Wilma und Jan-Dirk Lambach sowie Brigitte und Hans-Jürgen Saathoff mit Tochter Stefanie, Anneliese Sellmer, Klaus Zimmermann und Kurt Engel gehörten zu den Gründungsmitgliedern. "Meine Frau Dörte war ebenfalls mit von der Partie, Silke Engel kam ein paar Wochen später dazu", erinnert sich Fock an das erste Treffen am 25. Februar 1997.

Man war sich einig: "Ein Auftritt für unsere Senioren, ein paar weitere gegen Entgelt, aber auch nur ein Einakter. So war der Plan." Anfangs zog man noch in den benachbarten Gemeinden von Gaststätte zu Gaststätte. "Mit ,En Buddel für Anna' fing alles an." Inzwischen hat die Gruppe 20 Aufführungen gehabt, fast immer Dreiakter und inzwischen alle im Dorfgemeinschaftshaus.

An Nachwuchs mangelt es nicht. "Unser Vorteil: Bei uns hat keiner den Hut auf. Alle entscheiden gemeinsam, egal ob es um das Stück, die Rollenbesetzung oder das Schauspiel an sich geht." Für Fock steht fest: "Das ist unser Erfolgsrezept." Und er spricht für die ganze Truppe, wenn er sagt: "Wir freuen uns jedes Jahr wieder auf das Stück, die Arbeit davor und die Aufführungen."

Das 20-jährige Bestehen soll mit einem Ball gefeiert werden. Los geht es am Sonnabend, 1. April, im Dorfgemeinschaftshaus.

Von Sorka Eixmann

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