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Nachwuchsfohlen erobern die Weiden

Tierpark Arche Warder Nachwuchsfohlen erobern die Weiden

Die Zeiten, in denen Esel- und Pferdepfleger im Tierpark Arche Warder, Nachtwachen bei der Abfohlbox schieben mussten, sind vorbei. Alle Esel- und Pferdebabys sind jetzt auf der Welt und tollen bei schönem Wetter auch schon über die Koppeln der Arche. Was für ein süßes Schauspiel.

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Vorsichtige Annäherung: Poitou-Eselnachwuchs Fridolin (links) wurde am 1. März geboren, Felix am 15. April.

Quelle: Saric

Warder. Poitou-Eselfohlen Fridolin, am 1. März geboren, hat jetzt den Spielkameraden Felix an seiner Seite. Der kleine Hengst kam von zwei Wochen am 15. April auf die Welt. Noch würden die beiden Eselfohlen eher distanziert miteinander umgehen, erzählt Eselpfleger Thomas Petersen. Doch sie sind sich bereits näherkommen und würden sich ab und an gegenseitig die Ohren noch länger ziehen.

Petersen war es auch, der zusammen mit Pferdepfleger Mathias Frohreich Wache hielt. „Wir holen die trächtigen Stuten zwei Wochen vorher rein, damit sie sich an das Stallklima gewöhnen“, so Petersen. „Wir haben eine komplette Stallüberwachung mit Kamera.“ Mit seinem Kollegen habe er dann im Wohnwagen geschlafen und in Schichten Wache geschoben. So waren sie auch dabei, als am 22. April das Schleswiger Kaltblut-Stutfohlen Josefine zur Welt kam. „Wir sind schon froh, dass es jetzt vorbei ist. Diese Zeit ist zwar immer spannend, aber auch sehr anstrengend.“ Petersen grinst.

Josefine tobt neben der Koppel von Fridolin und Felix schon über die Wiese, hält aber noch zurückhaltenden Abstand zu ihrer Koppelkollegin Tonija. Das am 18. April geborene Posavina-Stutfohlen ist etwas älter und mutiger. „Das wird ein kleiner Wildfang“, meint Petersen, „das weiß ich jetzt schon.“ Er denkt, dass die Fohlen schon ab nächster Woche mutiger werden. „Das wird richtig schön, wenn die dann hier herumspielen.“ Die Pferde- und Eselgeburten seien nun vorüber, erzählt Arche-Mitarbeiterin Lisa Iwon. Bei den großen Tieren stünden jetzt nur noch die Rinder an.

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