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Wissenszentrum für die Arche

Tierpark Warder Wissenszentrum für die Arche

Über Jahre ruhten die Bau-Pläne für ein Europäisches Wissenszentrum im Tierpark Arche Warder. Jetzt hat die Gemeinde das Projekt abgesegnet. Für 2,1 Millionen Euro soll das neue Zentrum in vier Gebäuden auch ein "Schlechtwetterangebot" für Besucher des Parks für seltene Haustierrassen werden.

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Der Tierpark Arche Warder will sich mit einem Wissenszentrum, in dem Ausstellugnsräume untergebracht sind, weiterentwickeln. Zuletzt wurde das Ziegengehege, hier mit Ouessant-Schafen, erneuert.

Quelle: Beate König

Warder. Mareike Zamzow vom Büro Ingenieure für Bau, Umwelt und Stadtentwicklung (IPP) aus Kiel stellte die Entwürfe für den neuen B-Plan Nr 7, „Tierpark“. In einem städtebaulichen Vertrag soll geregelt werden, dass der Tierpark sämtliche Planungskosten übernimmt. Die Planungshoheit liegt bei der Gemeinde. Die Landesplanung empfahl in ihrer Stellungnahme, die gesamte Fläche des Tierparks neu zu überplanen. In der Vergangenheit waren für jedes Objekt im Tierpark jeweils einzelne Bauanträge gestellt worden.
Die Gemeinde folgte der Empfehlung der Landesplanung, einen vorhabenbezogenen B-Plan zuzulassen. Dadurch kann sie dem Tierpark eine First setzen, innerhalb derer das Wissenszentrum gebaut werden muss. Zudem müssen konkrete Baupläne vorgelegt werden.
Auf 1000 Quadratmeter Fläche an der Ecke Langwedeler Weg und Brehmsredder soll das Wissenszentrum enstehen: Auf der Fläche stehen derzeit der Wirtschaftshof und Lagerhallen, die über den Parkplatz beim Eingangsgebäude der Arche zu erreichen sind.
Vier Einzelgebäude mit Giebeldächern sind im Entwurf des Wissenszentrums um einen Innenhof skizziert. Ausstellungsräume, Info-Bereich, Toiletten und Gastronomie sollen im Wissenszentrum Platz finden. Von dort solle es einen Zugang zum Park geben. „Es ist als Schlechtwetterangebot für Besucher gedacht“, erklärte Mareike Zamzow. Die Geschichte der Tierzucht in den vergangenen Jahrhunderten ist eines der Themen, die Tierpark-Chef Kai Frölich schon 2010 als Inhalt der Ausstellung benannte.
Mit 3,8 Millionen Euro hatte er damals die Baukosten beziffert, gebaut wird jetzt eine abgespeckte Version für 2,1 Millionen Euro, die jeweils zu einem Drittel mit Mitteln der EU, vom Land und über Sponsoren finanziert wird.

Von Beate Köng

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