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Förderer besuchten die Arche

Tierpark Warder Förderer besuchten die Arche

Der Einladung zum Spender-Dankeschön-Tag im Tierpark Arche Warder folgten am Sonntag etwa 200 Tierpaten, Förderer und Spender. Ohne diese finanziellen Zuwendungen könnte sich das Zentrum für alte und vor dem Aussterben bedrohte Haus- und Nutztierrassen nicht so präsentieren, wie es das tut.

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Quelle: Wolfgang Mahnkopf

Warder. Die Arche Warder – Zentrum für seltene Nutztierrassen in ist seit 13 Jahren ein eingetragener Verein. Dieser Sonntag stand ganz im Zeichen von Spendern und Paten. Das Zentrum hatte die Förderer zum Spender-Dankeschön-Tag eingeladen. „Das Team der Arche Warder möchte allen herzlich danken, die sich für die seltenen Rassen einsetzen“, sagte Kai Frölich, Tierpark-Direktor, in seiner Begrüßung.

 200 von bundesweit 9200 Spendern, Paten, Förderern und Stiftungen waren der Einladung gefolgt. „Sie leisten einen wesentlichen Beitrag zur Finanzierung des Zentrums“, so Frölich. Sein Zahlenwerk verdeutlicht die Bedeutung der Förderer. An den Ausgaben von 1,9 Millionen Euro im vergangenen Jahr hätten sie sich mit insgesamt rund 1,1 Millionen Euro beteiligt. In der Arche Warder betreuen 64 Mitarbeiter 1200 Tiere aus 86 Rassen.

 Frölich bezeichnete die Arche Warder als ein ganzheitliches Projekt. Der Tierpark sei ein Teil davon. Das Projekt basiere auf einem Konzept, zu dessen Bestandteilen die Bewahrung alter und seltener Rassen, anspruchsvolle Bildungsangebote, Forschung mit einem wissenschaftlichen Beirat aus zwölf Professoren und Kooperationen mit 180 Partnern gehöre. 85000 Besucher habe die Arche im vergangenen Jahr gezählt. „Das sind 100 Prozent mehr als im Jahre 2006.“

 Gut 400 Besucher schauten sich am Sonntag den Tierpark an und lauschten den Führungen zu verschiedenen Tieren. Die Zuhörer erfuhren von Isabella Jaye, dass die Turopolje-Schweine in Kroatien beheimatet sind, sich im Wasser wohlfühlen und sich auch bei Minustemperaturen im Freien aufhalten können. Pferdetrainer Carsten Goll gab einen Einblick in sein Training nach der Methode Natural Horsemanship, dem fairen Umgang zwischen Mensch und Pferd.

 Auf ihrer Deutschland-Ferientour wollte sich Maya Witt aus der Südpfalz den Tierpark nicht entgehen lassen. „Ich liebe Tiere, insbesondere Pferde, Schafe und Schildkröten.“ Die Achtjährige fand ihr Glück auf dem Rücken von einem Exmoor-Pony in Begleitung von Sarah Pruß aus Belitz/Brandenburg. „Ich nutze zwei Wochen als ehrenamtliche Helferin“, sagte die 18-Jährige Tierliebhaberin.

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