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Tingleffhalle muss saniert werden

Westerrönfeld Tingleffhalle muss saniert werden

Unzählige Menschen haben in ihr gefeiert, verdiente Bürger sind geehrt worden, kommunale und gesellschaftspolitische Entscheidungen sind gefallen, Landesminister haben Reden gehalten. Jetzt ist die Tingleffhalle, der zentrale Treffpunkt in der Gemeinde Westerrönfeld und Versammlungsstätte mit landesweiter Bedeutung, in die Jahre gekommen.

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Die Gemeinde Westerrönfeld will die 1961 gebaute Tingleffhalle für 650000 Euro sanieren und modernisieren.

Quelle: Wolfgang Mahnkopf

Westerrönfeld. Ohne Sanierung und Modernisierung würde die Mehrzweckhalle aus dem Jahre 1961 ihre Qualität verlieren. „Den erforderlichen Investitionsbedarf von 650000 Euro können wir jedoch ohne Zuschüsse nicht leisten“, sagt Bürgermeister Hans-Otto Schülldorf.

 Vor 54 Jahren als Sporthalle errichtet, hat die Tingleffhalle mit bis zu 400 Plätzen seit 1986 eine andere Nutzungsart erhalten. Als Mehrzweckhalle mit einem Anbau wird sie für eine Vielfalt von Veranstaltungen genutzt. Schülldorf betont die landesweite und regionale Bedeutung. „Der Nabu und der Weiße Ring halten dort jährlich ihre Landesverbandsversammlungen ab, Pädagogen treffen sich zu Informationsveranstaltungen.“ Die Kreisverbände des Sozialverbandes, Awo und Katastrophenschutz würden die Halle ebenfalls nutzen. Prominentester Westerrönfelder, der dort geehrt wurde, war im Januar 2013 Ruder-Olympiasieger Lauritz Schoof. Offene Ganztagsschule, Einwohnerversammlungen, Jahresempfänge der Gemeinde, Versammlungen und Weihnachtsfeiern örtlicher Vereine, DRK-Blutspenden sowie das traditionelle Heidesandturnier mit über 600 Handballern würden dort stattfinden.

 In Spitzenzeiten sei die Halle täglich acht bis zehn Stunden belegt. „Verschleiß macht sich bemerkbar, und die Halle entspricht auch nicht mehr heutigen Ansprüchen“, erklärt Schülldorf. Den größten Batzen der Investition verschlingt eine neue Technik für Heizung und Lüftung: 108000 Euro. Die milchigen Glasscheiben im Saal und im Musikraum sind undicht. „Frischluftzufuhr ist für diese Räume nicht möglich.“ Fenster mit Dreifachverglasung seien vorgesehen.

 Seit drei Jahren diskutieren die Gemeindevertreter über die Sanierung und Modernisierung. „Wir haben beschlossen, den Erneuerungsbedarf zu überdenken, wenn wir aufgrund der landesweiten und regionalen Bedeutung nicht mindestens 55 Prozent Förderung erhalten“, betont Schülldorf. Deshalb sollen Zuschüsse von der Lokalen Aktionsgruppe Eider- und Kanalregion Rendsburg Aktivregion, der Gebietsentwicklungsplanung Wirtschaftsraum Rendsburg, der die Städte Rendsburg und Büdelsdorf sowie elf Gemeinden angehören, und vom Land eingeworben werden.

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