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Ohne Pächter keine Sanierung

TuS-Badeanstalt in Nortorf Ohne Pächter keine Sanierung

Die Badeanstalt am Borgdorfer See hat einigen Sanierungsbedarf. 27900 Euro dafür versah der Bauausschuss Nortorf jetzt allerdings mit einem Sperrvermerk. Erst soll der TuS Nortorf einen neuen Mieter und Betreiber für die Badestelle finden.

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Der TuS Nortorf sucht einen neuen Mieter oder Pächter, der die Badeanstalt am Borgdorfer See betreibt.

Quelle: Nora Saric

Nortorf/Borgdorf. Eine vertragliche Regelung gibt vor, dass die Stadt Maßnahmen finanziell unterstützt, die der TuS allein nicht tragen kann. Nun stellte sich der Ausschuss jedoch die Frage, ob es Sinn macht, das Geld auf den Weg zu schicken, solange es keinen neuen Nachmieter gibt. „Wir würden es bevorzugen, wenn wir einen Mieter fänden, der dort wohnt, die Anlage pflegt und die Badeanstalt betreibt“, berichtetet TuS-Vorsitzender Ulrich Stengel. Plan B wäre, jemanden zu finden, der nur innerhalb der Saison die Anlage pflegt und den Kiosk betreibt. „Wenn da keiner kommt, dann müssen wir neu nachdenken.“

 Zudem erzählte er, die Verwaltung sei mit der Frage, im Winter Flüchtlinge dort unterzubringen, auf ihn zugekommen. „Das würden wir begrüßen“, sagte Stengel. „Das würde aber bedeuten, dass gewisse Dinge schnell realisiert werden müssten.“ Er sprach von einer Wärmedämmung, damit das in den 1960er Jahren erbaute Haus erhalten werden kann.

 Ob das Gebäude überhaupt sanierungswürdig sei und sich das ein Architekt anschauen müsse, fragte Ausschussvorsitzender Karsten Groth (CDU). „Aus unserer Sicht ist es sanierungswürdig“, meinte Stengel. Jemanden vom Fach zu holen, hielt er für sinnvoll, was Rüdiger Treichel (CDU) bekräftigte und ausdrücklich empfahl. „Solange der TuS keinen Nachfolger hat, können wir nicht investieren“, sagte Willi Gronewald (SPD) und schlug vor, die Summe mit einem Sperrvermerk zu versehen. Bürgermeister Horst Krebs (CDU) sicherte zu, in einem Umlageverfahren das Geld kurzfristig bereit stellen zu können, wenn ein neuer Mieter gefunden sei. Die Unterbringung von Flüchtlingen sei eine Absprache zwischen Verein und Amt, stellte Gronewald klar. Der Ausschuss beschloss einstimmig, die Summe mit Sperrvermerk in den Haushalt einzubringen.

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