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50 Anker für sicheren Halt

Tunnelbaustelle in Rendsburg 50 Anker für sicheren Halt

Die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung hat die Lösung für ein großes Problem auf der Großbaustelle des Kanaltunnels in Rendsburg.

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So sehen die neuen Gitter für die Fahrbahn an den Tunnelenden aus.

Quelle: Jörg Wohlfromm

Rendsburg. Am Dienstag präsentierte Bauleiter Frithjof Garrn die Neukonstruktion von Stahlgittern, die an den Tunnelenden in den sogenannten Blöcken 16 über Wasserauffangbecken montiert werden. Problem war eine sichere Verankerung dieser Gitter in der Fahrbahn. Garrn: "Es soll 50 Jahre halten."

Jeder Gitterblock wird nun an den Seiten rund 50 Stangen und Haken gehalten. Das sind viermal so viele Halterungen wie an den alten Gittern. An jeder Ein- und Ausfahrt werden jeweils zwei Blöcke verlegt. Diese Arbeit soll am Donnerstag in der gesperrten Oströhre abgeschlossen sein, sagt Garrn. Dann werden die Blöcke einbetoniert. Die Suche nach dieser Konstruktion habe mehr als ein Jahr gedauert. 

Die Lösung für die Gitter ändert nichts am jüngsten Zeitplan, sagte Garrn. Anfang Juni hatte die zuständige Wasser- und Schifffahrtsverwaltung angekündigt, die gesperrte Oströhre werde erst im Februar fertig, dann folge eine Baupause, die anschließende Sanierung der alten Weströhre könne bis 2018 dauern. Anfang des Jahres hatte Enak Ferlemann, Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, versprochen, Ende 2016 werde die komplette Sanierung fertig sein. Nach dem ersten Zeitplan sollte sie schon Ende 2013 abgeschlossen sein.

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Jensen
Holsteiner Zeitung

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Foto: Autofahrer brauchen am Rendsburger Kanaltunnel weiter Geduld. Wie die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes bestätigte, ist mit einer Freigabe der Oströhre erst Mitte Februar 2016 zu rechnen. Ganz offen ist das Zeitfenster zur Fertigstellung der Weströhre.

Die neuerlichen Verzögerungen auf der Baustelle am Rendsburger Kanaltunnel (KN-online berichtete) sorgten vielerorts für Entsetzen und Resignation. Einziger Trost für Autofahrer und Berufskraftfahrer: Die zuständige Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) kündigte an, während einer möglichen Pause für neue Planungen beide Röhren mit insgesamt vier Fahrspuren für den Verkehr freigeben zu wollen.

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