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Turm der St. Martin-Kirche zeigt Risse

Nortorf Turm der St. Martin-Kirche zeigt Risse

Der Turm der St. Martin-Kirche in Nortorf ist undicht. „Das gerade 43 Jahre alte Dach hat Löcher im Dutzend und muss saniert werden“, sagt Guido Schmidt vom Kirchenvorstand. Das Konzept für die Reparatur soll im Januar oder Februar fertig sein.

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Die weißen Klebestreifen auf dem Dach markieren Stellen, die mit großer Wahrscheinlichkeit undicht sind.

Quelle: Beate König

Nortorf. Risse im Metall entdeckte die Fachfirma Kleinfeld, die im Juni und Juli im Auftrag des Kirchenvorstands erst mit einem Hubsteiger der oberen, eingedeckten Hälfte des 56 Meter hohen Turms zu Leibe rückte und undichte Stellen markierte. Per Kameradrohne filmte der alte Handwerksbetrieb hochmodern die im Juli nicht zugängliche Nordseite.

 Was die Lochbildung im Dach des Turms der 1872 wieder erbauten Backsteinkirche verursacht hat, wird noch untersucht. „Es gibt da wahrscheinlich Bewegungen.“ In zwei bis drei Wochen rechnet Schmidt mit den Ergebnissen. Bauarbeiten auf den benachbarten Grundstücken könnten als Loch-Auslöser ausgeschlossen werden, ist sich der Ausschussvorsitzende sicher. „Das wurde überwacht. Dann hätte auch das Kirchenschiff Risse. Das ist nicht der Fall.“

 1973 war das ursprüngliche Schieferschindeldach des Turms durch Kupfer ersetzt worden. Das Material wurde damals passgenau zur spiralig gedrehten Turmkonstruktion verarbeitet. „Die Eindeckung wurde flexibel angelegt“, weiß Schmidt. Die Ansage des Fachbetriebs aus Bad Bevensen zur Haltbarkeit des kostspieligen Deckmaterials: 80 bis 100 Jahre. Seit Küster Thomas Breitkreutz jedoch Feuchtigkeit im Turm entdeckte und den Kirchenvorstand informierte, ist klar, dass die Prognose falsch war.

 Der Kirchenvorstand steht mit dem Sanierungskonzept noch ganz am Anfang. „Wir müssen die Daten und alten Baupläne noch zusammensuchen, die sind alle im Nordelbischen Kirchenamt.“ Im Januar oder Februar 2017 rechnet er mit einem fertigen Konzept. Finanziert wird die Reparatur übrigens mit dem Geld aus dem Verkauf des alten Pastorats an das Amt Nortorfer Land.

 Den Erfolg einer Reparatur schätzt Schmidt optimistisch ein: „Es gibt heute andere Erkenntnisse über den Einbau von Kupfer als früher.“

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