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Junge Uhus werden flügge

Molfsee Junge Uhus werden flügge

Mal war sie früh am Morgen auf dem Weg zur Gulfscheune im Freilichtmuseum Molfsee, mal führte ihr Weg sie abends in das Gelände: Die Rede ist von der Kielerin Anke Liman, die dort vom ersten Tag an die Uhus bei der Brut und Aufzucht ihrer Jungen beobachtet hat.

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Drei Junguhus wurden in diesem Jahr auf dem Dach der Gulfscheune großgezogen.

Quelle: Anke Liman

Molfsee. Nun sind die drei Jungen gesund und munter groß geworden. Bald heißt es für Anke Liman Abschied nehmen, denn die Drei werden von Tag zu Tag mutiger und damit auch selbstständiger.

 Die Wege, die sie zurücklegen, werden weiter. „Neulich habe ich sie zwei Tage lang nicht gesehen und auch nicht in den umstehenden Bäumen entdecken können. Da dachte ich schon, es ist mit dem Beobachten vorbei.“ Anke Liman gesteht: „Ich bin schon ein bisschen traurig, schließlich führe ich seit dem 11. April Buch über ihren Werdegang.“

 Ob sie sich bei Schneetreiben unter das Muttertier gekuschelt haben, bei Sonne ihr Federkleid auf First trocknen wollten oder nach waghalsigen Klettertouren mit sanfter Gewalt wieder ins Nest gesetzt wurden – die 73-Jährige war immer dabei, hielt alle Aktivitäten der großen und eleganten Greifvögel akribisch im Foto fest. „Drei Ringordner sind jetzt schon voll“, freut sie sich über den kräftigen Nachwuchs, der zuerst auf der Gulfscheune und in den vergangenen Tagen auch häufig auf dem Haus aus Heidenreich zu sehen waren. „Im vergangenen Jahr fing meine Uhu-Verrücktheit an. Nun freue ich mich auf das kommende Jahr und hoffe, dass es wieder was zum Beobachten gibt.“

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Ein Artikel von
Sorka Susann Eixmann
Holsteiner Zeitung

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