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Erste Fahrradständer freigegeben

Bordesholmer Bahnhof Erste Fahrradständer freigegeben

Bis die Fußgänger auf der Baustelle am Bordesholmer Bahnhof keine Umleitungen mehr laufen müssen, wird’s wohl noch zwei Wochen dauern – aber eine Seite der neuen Fahrradabstellanlage hat Bürgermeister Helmut Tiede in dieser Woche schon freigegeben.

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Bürgermeister Helmut Tiede testet die bereits freigegebenen, neuen Fahrradständer am Bordesholmer Bahnhof.

Quelle: Frank Scheer

Bordesholm. Insgesamt werden den Radfahrern 178 Stellplätze und damit 40 mehr als vor dem Umbau zur Verfügung stehen. Dazu kommen 20 Plätze in einer abschließbaren Fahrradbox, die gegen eine Gebühr gemietet werden können.

 Ursprünglich sollte der gesamte Umbau auf der Mühlenstraßenseite Ende Mai/Anfang Juni beendet sein. Die knapp zweimonatige Verzögerung sei vor allem durch die hitzige und emotionale Debatte um die zu steile Treppe zum Bahnhof und die Nachbesserungen zu erklären, berichtete Helmut Tiede. Vermutlich Anfang nächster Woche soll nach Angaben von Ilona Ingwersen von der Amtsverwaltung die Verbindung durch den Fußgängertunnel zwischen dem Zentrum und der Finnenhaussiedlung wieder freigegeben werden. Die treppenartige Aufweitung zum Rathaus sowie die viel diskutierte Treppe zum Bahnhof werden wohl in gut zwei Wochen begehbar sein – wenn die Geländer angebracht sind. Dann geht auch die zweite Seite der überdachten Fahrabstellanlage in Betrieb. Ein Bauzaun versperrt zurzeit den Zugang.

 Derzeit werden die Handläufe an den Zuwegen zum Tunnel installiert. Der sogenannte Rampenzuweg hat ein Gefälle von sechs Prozent und ist damit barrierefrei. In den Zuweg sind alle sechs Meter sogenannte eineinhalb Meter lange Podeste eingebaut worden, um Menschen mit einer Mobilitätseinschränkung eine Verschnaufpause zu ermöglichen.

 Hubert Hepp von der Unabhängigen Wählergemeinschaft Bordesholm war bislang davon ausgegangen, dass dort keine oder zumindest nur eine minimale Steigung vorliegt. „Wenn man aber unten steht und hoch guckt, dann ist fast kein Unterschied zu sehen. Wegen des Wasserabflusses wurde auch dort mit einem Gefälle von drei Prozent gebaut.“ Bürgermeister Tiede betonte, dass das Gefälle höchstens 2,5 Prozent betrage und damit die Vorschriften der DIN auch erfüllt seien.

 Wer sich für einen der abschließbaren Fahrradstellplatz interessiert, sollte sich mit Ilona Ingwersen in der Amtsverwaltung, Tel. 04322/695145, in Verbindung setzen. Zwei Vormerkungen für die Box liegen bereits vor. Die Jahresmiete (allerdings sind auch kürzere Zeiten möglich) steht noch nicht fest. Die Jahreskarte in Plön kostet 90, in Nortorf 50 Euro. Ordnungsamtsleiter Sven Ingwersen geht davon aus, dass der Bordesholmer Preis irgendwo dazwischen liegen wird.

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Ein Artikel von
Frank Scheer
Holsteiner Zeitung

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Foto: Harald Boigs kreierte mit seinen Spraydosen bereits ein Bild für den Bahnhofsbereich. Als Motiv wählte er die Klosterkirche, allerdings in einer abstrakten Darstelllung.

Neugierige Spaziergänger, die am Sonnabend am Kinder- und Jugendtreff zum Bordesholmer See liefen, staunten nicht schlecht. Direkt vor der kommunalen Einrichtung fertigte der Graffiti-Künstler Harald Boigs ein Kunstwerk: die Klosterkirche samt Insel in einer abstrakt-bunten Darstellung.

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