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Heizöl sickerte ins Erdreich

Eckernförde Heizöl sickerte ins Erdreich

Weil ein offenbar technisches Problem bei einer Heizölbetankung in der Borbyer Marienstraße 2 in Eckernförde  aufgetreten war, sind am Freitagmorgen gegen 7 Uhr mehrere hundert Liter Heizöl ins Erdreich geflossen.

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Einsatzfahrzeuge der Eckernförder Feuerwehr blockierten am Freitagmorgen die Marienstraße in Borby. Bei einer Heizölbetankung durch einen Unfall waren mehrere hundert Liter ins Erdreich geraten.

Quelle: Uwe Rebehn

Eckernförde. Wie Einsatzleiter Alexander Rühs von der Eckernförder Feuerwehr und die Polizei berichteten, waren die Betriebsstoffe zunächst auf dem Grundstück in den Boden versickert, wobei die Stelle relativ überschaubar gewesen sei. Dann habe sich das Öl den kürzesten Weg in die Regenwasserkanalisation gesucht

Feuerwehrleute und Mitarbeiter der Stadtverwaltung verfolgten den weiteren Fluss der Kontamination entlang der Prinzenstraße und dann in Richtung des Borbyer Jungmannufers durch Abheben der Sieldeckel. Zur Minimierung von weiteren Umweltschäden verschlossen Feuerwehrkräfte den Ausfluss der Regenwasserkanalisation mit einem Spezialverschluss hermetisch ab. Zwecks Beseitigung der Kontamination durch Neutralisierung und Spülung innerhalb der Kanalisation wurde eine Spezialfirma mit den Arbeiten beauftragt.

Nach Angaben von Michael Vittl, Leiter der Wasserbehörde des Kreises  Rendsburg-Eckernfrörde, soll durch einen Gutachter festgestellt werden, was die eigentliche Unfallursache war. Außerdem sei ein Bodenaushub am Einfüllstutzen veranlasst worden. Vittel unterstrich, dass der schnelle und umsichtige Einsatz der Eckernförder Feuerwehr einen größeren Schaden verhindert habe.

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