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Große Pläne für Ex-Kaserne

60-Millionen-Investition Große Pläne für Ex-Kaserne

In der früheren Feldwebel-Schmid-Kaserne in Rendsburg plant der Unternehmer Peter Köhler aus Krempermoor ein Forschungs- und Entwicklungszentrum, kombiniert mit einem Hotel und Restaurant. Bei Investitionen von über 60 Millionen Euro will er dort 1000 bis 1500 Arbeitsplätze schaffen.

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In diesem Haupthaus, 117 Meter lang und 17 Meter breit, aus der Mitte der 30er Jahre soll ein Hotel mit 156 Betten entstehen.

Quelle: Wolfgang Mahnkopf

Rendsburg. Im Januar 2012 haben zwei private Investoren aus Nordrhein-Westfalen die Kaserne auf einer Fläche von 43,5 Hektar gekauft. Ein von ihnen geplantes „Oktogon Energie-Kompetenzzentrum“ besteht nur aus Fotovoltaikanlagen. Im Eigentum der ursprünglichen Käufer verbleiben nach Angaben ihres Managers Heinz Schouten Gebäude und Hallen mit einer Nutzfläche von 37000 Quadratmetern. Davon seien rund 10000 Quadratmeter vermietet.

 Das Kernstück der Kaserne bilden acht leerstehende, denkmalgeschützte Gebäude aus den 30er-Jahren, die ein Achteck bilden. Dazu kommen ein Bürogebäude und zwei Fahrzeughallen. Alles zusammen mit einer Nutzfläche von 51000 Quadratmetern auf 12,3 Hektar will Köhler erwerben. „Der notarielle Vertrag wurde im Juni unterschrieben, die wirtschaftliche Eigentumsübertragung wollen wir bis Ende Dezember schaffen“, sagt der gebürtige Hamburger. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart.

 Im 117 Meter langen und 17 Meter breiten Haupthaus, das bis zu 50 Zentimeter starke Innenwände hat, plant der Unternehmer aus Krempermoor für das kommende Jahr ein Drei-Sterne-Hotel mit 156 Zimmern, in einem angrenzenden Gebäude ein Hotel mit 85 Zimmern für Langzeitgäste und ein Restaurant mit hauseigener Brauerei. Dafür lägen verbindliche Zusagen von Interessenten vor.

 Eine in Gründung befindliche Akademie und ein Hörsaal mit 300 Plätzen gehören ebenfalls zu seinen Plänen. Er habe zusammen mit sieben Mitarbeitern seit drei Jahren weit über 1000 Gespräche mit Universitäten, Hochschulen und anderen Interessenten geführt, sagt Köhler. „In die Planung habe ich 2,5 Millionen Euro investiert.“ Er beschäftige außerdem 45 Ingenieure.

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