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Bordesholm als gelungenes Beispiel

VBB sponsert Energiewende-Film Bordesholm als gelungenes Beispiel

Der teils in Bordesholm produzierte und von unter anderem von den VBB finanzierte Film „Power to change – die Energierebellion“ läuft noch in diesem März an. Die Stände auf dem Wochenmarkt finden in dem Streifen Beachtung ebenso wie das ökologische Gewerbegebiet oder das Brügger Biomassekraftwerk.

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Jörg Niedersberg (links) und Frank Günther wollen mit dem Film das Bewusstsein dafür stärken, dass die Energiewende gut und richtig ist – auch aus ökonomischen Gründen.

Quelle: Sven Tietgen

Bordesholm. Die Stände auf dem Wochenmarkt, das ökologische Gewerbegebiet oder das Brügger Biomassekraftwerk werden deutschlandweit bekannt. In diesem Monat läuft bundesweit der Film „Power to change – die Energierebellion“ an. Der von den Versorgungsbetrieben Bordesholm (VBB) und zahlreichen weiteren Stadtwerken gesponserte Streifen entstand auch an verschiedenen Orten im Raum Bordesholm. Er will das Bewusstsein schärfen, dass die Energiewende gut, richtig und ökonomisch ohne Alternative ist.

Regisseur Carl-A. Fechner hat dem 92-minütigen Dokumentarfilm mit einer Kameratechnik, die auch für James Bond-Filme verwendet wird, jede Menge Leben eingehaucht. Das Team begleitete Aktivisten für ein demokratisches Energiesystem in der Ukraine, filmte Hartz IV-Empfänger als Energieberater in Berlin und pickte sich Bordesholm als gelungenes Beispiel für eine sehr weit fortgeschrittene Energiewende heraus. So hat die Gemeinde eigene Strom- und Glasfasernetze, 75 Prozent der benötigten Energie wird mittlerweile vor Ort aus erneuerbaren Quellen erzeugt. „Damit sind wir in Deutschland ganz weit vorne. Es zeigt, dass wir vor sechs, sieben Jahren richtige Entscheidungen getroffen haben. Und darauf sind wir auch ein bisschen stolz“, erklärte Aufsichtsratsvorsitzender Jörg Niedersberg mit Geschäftsführer Frank Günther in einem Pressegespräch am Mittwoch.

In spielfilmartigen, mit der Musik eines 70-köpfigen Symphonieorchesters unterlegten Szenen werden Frank Günther und weitere VBB-Mitarbeiter zur Energiewende befragt. Zu Wort kommen außerdem bundesweit Unternehmer, Landwirte und Ingenieure, die sich für eine Zukunft ohne fossile und atomare Energieträger einsetzen. Der Film zeigt einen bunten Strauß von Möglichkeiten zur Gewinnung regenerativer Energien auf und will Mut machen, sich mit dem Thema auseinander zu setzen. „Dass Atomstrom billig sein soll, war Volksverdummung über einen Zeitraum von 60 Jahren. Nur hundert Prozent regenerative Energie ist bezahlbar“, so Niedersberg.

„Power to change – die Energierebellion“: Premiere am 17. März, 19 Uhr, Savoy-Kino. Weitere Aufführungen am 19.3. (16.30 Uhr), 21.3. um 17 Uhr, 26.3. um 16 Uhr sowie am 22.-24.3. und am 30.3. jeweils um 20 Uhr.

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