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Bereit für mehr Flüchtlings-Projekte

VHS Rendsburg Bereit für mehr Flüchtlings-Projekte

Die VHS in Rendsburg ist mit dem AZAV-Zertifikat ausgezeichnet worden. Dafür musste die Einrichtung einige Voraussetzungen erfüllen. Das Papier öffnet Tür und Tor für Projekte, um Langzeitarbeitslose und Flüchtlinge fit für den Arbeitsmarkt zu machen – mit Fördermitteln der Bundesagentur für Arbeit.

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Inge Appel von der Zertifizierungsgesellschaft übergibt die Urkunde an VHS-Leiter Rainer Nordmann.

Quelle: Malte Kühl

Rendsburg. „Für die strategische Ausrichtung der VHS ist das Zertifikat von enormer Bedeutung“, sagte VHS-Leiter Rainer Nordmann am Dienstag. Die Volkshochschule Rendsburger Ring ist mit einem Zertifikat gemäß der Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung (AZAV) ausgezeichnet worden. Dadurch kann die Bildungseinrichtung nun Förderungen bei der Bundesagentur für Arbeit beantragen, um beispielsweise Langzeitarbeitslose oder Flüchtlinge fit für den Arbeitsmarkt zu machen.

 Die VHS stelle sich damit den künftigen gesellschaftlichen Herausforderungen, betonte Nordmann. Nun könne sich das Team auf neue Projekte vorbereiten. Beispielsweise laufe eine Bewerbung für ein Landesprogramm, das Flüchtlingen den Übergang in Arbeit und Ausbildung ermöglichen soll. Zusammen mit anderen Bildungsträgern aus der Region will sich die Volkshochschule dafür stark machen, meinte der Leiter. Das AZAV-Zertifikat sei dafür jedoch eine unverzichtbare Voraussetzung.

 Um das Zertifikat zu erhalten, musste die VHS-Leitung diverse Voraussetzungen nachweisen und dokumentieren, erläuterte Inge Appel, Geschäftsführerin der Zertifizierungsgesellschaft. Beispielsweise müssten Kontakte zu lokalen Wirtschaftsunternehmen vorhanden sein, sodass die Teilnehmer des Programms später auch vermittelt werden können. Ohne diese Kontakte brauche sich eine Einrichtung gar nicht erst bewerben.

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