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Raser in Jevenstedt und Rendsburg

Verfolgungsjagd der Polizei Raser in Jevenstedt und Rendsburg

Im Kreis Rendsburg-Eckernförde sind am Mittwoch gleich zwei Raser von der Polizei aus dem Verkehr gezogen worden: Ein Audi-Q7-Fahrer war am Vormittag bei Jevenstedt mit über 200 km/h unterwegs, einen VW Beetle verfolgte die Polizei nachts mit über 160 Kilometern pro Stunde durch Rendsburg.

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Tag und Nacht im Einsatz

Die Polizei nahm die Verfolgung des Rasers in Rendsburg auf.

Quelle: Uwe Paesler (Symbolbild)

Rendsburg/Jevenstedt. Eine Funkstreifenbesatzung des Polizeireviers Rendsburg wollte am frühen Mittwochmorgen, gegen 0.50 Uhr, einen VW-Beetle kontrollieren. Der Pkw war ihnen in der Schleswiger Chaussee entgegengekommen. Der Beetle fuhr in rasanter Geschwindigkeit davon, die Streife musste bis auf über 160 km/h beschleunigen, um dem Fahrzeug folgen zu können. Weitere Polizeiwagen beteiligten sich an der Verfolgung. Die Fahrt ging über die Schleswiger Chaussee in die Bredstedter Straße, Richtung Rotenhöfer Weg und nachdem die Beamten kurz den Sichtkontakt zu dem Fahrzeug verloren hatten, fanden sie es in der Straße Julius-Ahlmann-Platz am Fahrbahnrand abgestellt vor.

Die lnsassen waren zu Fuß geflohen, konnten aber von den Beamten nach kurzer Zeit aufgespürt und vorläufig festgenommen werden. Es handelte sich um zwei Rendsburger Männer im Alter von 40 und 28 Jahren. Der Beetle, mit dem sie unterwegs waren, war nicht zugelassen, somit auch nicht versichert. Beide Männer hatte keinen gültigen Führerschein und standen unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln, sodass ihnen Blutproben entnommen wurden. Der 28-Jährige hatte auch noch Kokain bei sich, was die entsprechende Strafanzeige nach sich zog. Nach Aufnahme der Personalien wurden beide wieder entlassen. Die Polizei ermittelt wegen diverser Vergehen.

Er war sich keines Vergehens bewusst

Eine zivile Videostreife des Polizei-Bezirksreviers Rendsburg stoppte dann am Mittwochvormittag um 11.15 Uhr in Höhe der Einfädelung von der L 328 auf die B 77 bei Jevenstedt einen 35-jährigen Fahrer eines Audi Q7. Er war den Beamten auf der Landesstraße Höhe Nortorf aufgefallen, weil er mit über 200 km/h unterwegs war. Erlaubt sind dort lediglich 100 km/h. Außerdem überholte er gefährlich an unübersichtlichen Stellen. Der 35-Jährige war allein unterwegs und hatte auf Nachfrage keine Idee, weshalb er gestoppt worden war. Das Video seiner waghalsigen Fahrt wurde ihm vorgeführt. Seine Reaktion ist nicht bekannt, aber ihn erwarten ein Bußgeld in Höhe von 1200 Euro, drei Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot von drei Monaten.

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Ein Artikel von
KN-online (Kieler Nachrichten)

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