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Neue Frist für Montessori-Kita

Brügge Neue Frist für Montessori-Kita

In die Verhandlungen um das Montessori-Kinderhaus an der St. Johanniskirchengemeinde in Brügge kommt Bewegung. Die Gemeindevertretung beschloss, die Kündigung der Kita zunächst auf Ende 2016 zu verschieben. Bis dahin will die Kommune die Nachbardörfer bewegen, höhere Kitabeiträge für deren Kinder zu zahlen.

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Auch nach Ostern sind bei den Steppkes um Erzieherin Wiebke Hamann weiterhin Eier in verschiedenen Größen als Spielmaterial angesagt. Unterdessen wird weiter um die Finanzierung der kirchlichen Einrichtung gerungen.

Quelle: Sven Tietgen

Brügge. Die Brügger Kirchengemeinde als Träger der mit 18 Kindern kleinsten Kita in der Region stellte zuletzt in Gesprächen mit Ortspolitikern sowie Vertretern der Bordesholmer Amtsverwaltung Einsparungen in Aussicht. Darüber hinaus denkt die Kirche über eine Anhebung der monatlichen Kitagebühren ab 1. August je nach Stundenzahl auf 186 Euro und 220 Euro nach. Im Dezember hatte die Mehrheit des Brügger Gemeinderats den Vertrag über die Mitfinanzierung der kirchlichen Kita gekündigt. Hintergrund war das ständig gewachsene Defizit der 2004 gegründeten Einrichtung. Ziel der Kündigung ist, eine neue finanzielle Vereinbarung auf den Weg zu bringen.

 Mit der Beitragserhöhung würde nach ersten Berechnungen das Minus für die Gemeinde Brügge in 2016 auf rund 65000 Euro sinken. In der ursprünglichen Haushaltsplanung waren noch 77900 Euro veranschlagt. Im Blickpunkt der Brügger stehen jetzt aber die Umlandgemeinden, aus denen Drei- bis Sechsjährige das Montessori-Kinderhaus besuchen. Brügge will mehr als die gesetzlich festgelegten 43 Euro pro Kind und täglicher Betreuungsstunde im Monat, die von den Nachbardörfern zu zahlen sind.

 Unter Beibehaltung der aktuellen Sätze der Umlandgemeinden beläuft sich der von Brügge zu zahlende Anteil noch auf etwa 30000 Euro jährlich. Kärgel strebt in den kommenden Gesprächen Vereinbarungen an, in denen sich die betroffenen Orte zu höheren Kostensätzen bereit erklären. „Wir halten zwei Betreuungseinrichtungen im Ort für die Region vor, bezahlt wird aber vor allem von uns“, betonte der Gemeindechef.

 Strittig zwischen der CDU-Fraktion und der SPD war zunächst der neue Kündigungszeitpunkt. Die Sozialdemokraten forderten eine Kündigungsverlängerung auf den 31. Juli 2017, um mehr Zeit für Verhandlungen mit dem Umland zu haben und für Planungssicherheit bei den Eltern zu sorgen. Mit der CDU einigte sich die SPD um Fraktionschef Detlef Köpke dann doch auf Ende 2016. „Am wichtigsten ist, die Gemeinden ins Boot zu holen, wir kriegen ja keine Sondergelder wie Bordesholm.“

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