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Mit Reflektoren gegen Wildunfälle

Verkehrssicherheit Mit Reflektoren gegen Wildunfälle

Um Wildunfälle zu vermeiden, haben die Jäger in Groß Vollstedt auf eigene Kosten 100 neue Wildwarnreflektoren angeschafft, die pro Stück rund 5 Euro kosten. Für die Kosten haben sie einen Zuschuss bei der Gemeinde beantragt, da die Reflektoren vor allem dem Schutz der Bürger dienen.

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Die Jäger in Groß Vollstedt haben 100 neue Wildwarnreflektoren angeschafft, um Unfälle zu verhindern. Hegeringleiter Michael Fritzsche montiert sie an den Leitpfosten entlang der K31 und L48.

Quelle: Sven Janssen

Groß Vollstedt. „Die Zahl der Wildunfälle ist signifikant zurückgegangen, seit wir vor ein paar Jahren die ersten Wildwarnreflektoren an den Straßen in Groß Vollstedt installiert haben“, begründete Hegeringleiter Michael Fritzsche die Bitte. 300 Reflektoren hatten die Jäger vor einigen Jahren bereits an den Leitpfosten installiert. Gut ein Drittel davon sei bis heute verschwunden, vor allem, weil bei einem Austausch der Leitpfosten die Reflektoren gleich mit entsorgt worden seien. Diese sollen jetzt am Bokeler Weg, der L48 und der K31 neu installiert werden.

Die Funktion der gebogenen blauen Reflektoren sei einfach. „Blau ist die Farbe, die das Wild mit seiner Rot-Grün-Blindheit am besten sieht, die Biegung sorgt beim Vorbeifahren der Autos für eine bewegte Reflexion des Lichts, die noch besser wahrnehmbar ist“, erklärte Fritzsche. Den Jägern ginge es um Gefahrenabwehr. „Schon ein kleiner Fuchs kann erhebliche Schäden an einem Auto verursachen und zur Gefahr für die Insassen werden.“ Das Ausmaß der Schäden sei immer wieder erschreckend, wenn man am Unfallort eintreffe. Das zu verhindern, sei das Ziel der Jäger. „Uns geht es nicht darum, dass wir ein paar Rehe mehr schießen können.“

„Ich finde es gut, dass die Jäger sich kümmern“, sagte Gemeindevertreter Thorsten Ladewig (SPD). Auch Bürgermeister Heinz Volkmann (SPD) lobte den Einsatz, erinnerte aber auch daran, dass die Gemeinde für ihre 47 Hektar Jagdfläche auf die ihr zustehende Pacht von knapp 200 Euro verzichte. „Dieses Geld sparen aber die Eigentümer, nicht die Jäger“, wandte Hans-Wilhelm Koep (KWG) ein. Da auch andere Gemeinden Zuschüsse zahlen würden schlug Volkmann vor, den Jägern 200 Euro ihrer Kosten zu erstatten. Mit einer Enthaltung stimmte die Gemeindevertretung für diesen Vorschlag.

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