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Geplante Bushaltestelle wirft Fragen auf

Ottendorf Geplante Bushaltestelle wirft Fragen auf

Für Kinder könnte es künftig gefährlicher werden, die Dorfstraße an der Kindertagesstätte in Ottendorf zu überqueren. Gemeindevertreterin Doris Schneider (SPD) fürchtet, dass die Fahrbahn nach einer eventuellen Verlegung der Bushaltestelle schlechter einsehbar ist.

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Die Bushaltestelle in Ottendorf soll zwischen die Querungshilfe und das parkenden Auto vor den Kindergarten verlegt werden. In der Gemeindevertretung wurden Sicherheitsbedenken geäußert.

Quelle: Sven Janssen

Ottendorf. Für die Erweiterung der Feuerwehr soll die bestehende Haltestelle mit Busbucht an der Einfahrt zum Dorfgemeinschaftshaus zurückgebaut und vor den Kindergarten verlegt werden. Dort soll für rund 50000 Euro eine barrierefreie Haltestelle in Fahrtrichtung Kronshagen auf der Straße zwischen der vorhandenen Querungshilfe und der künftigen Zufahrt zu den drei neuen Parkplätzen für die Kita entstehen. „Wenn dort dann der Bus steht, ist die Straße nicht mehr einsehbar“, sagte Schneider in der Gemeindevertretung. Schon in der Vergangenheit hatten parkende Pkw an dieser Stelle die Gemeindevertretung auf den Plan gerufen, die die Einrichtung eines Zebrastreifens forderte. Dieser wurde im vergangenen Jahr von der Verkehrsaufsicht abgelehnt.

 Kritisiert wurden auch die unübersichtlichen Sichtbeziehungen an der Kreuzung zum Wiesenhof und der neuen geplanten Parkplatz-Zufahrt für die Kita, für den Fall, dass der Bus dort steht. „Es gibt keine anderen Lösungen“, hielt Bürgermeisterin Sabine Sager (CDU) dem entgegen. Da der Bus aber nur selten dort halte, sei es kein gravierendes Problem. „Mir geht es darum, dass es weitergeht.“

 Um die Sicherheit zu erhöhen, will sich Sager nochmal dafür einsetzen, dass ein Fußgängerüberweg eingerichtet wird. Als Möglichkeiten kämen eine Ampelanlage oder ein Zebrastreifen in Frage. Die Verkehrsaufsicht des Kreises kündigte auf Nachfrage dieser Zeitung an, die veränderte Situation erneut zu prüfen und gegebenenfalls in einem Ortstermin neu zu begutachten.

 Auf der Kostenseite kritisierte Stephan Rost (KWG), dass für ein Buswartehäuschen 11750 Euro eingeplant wurden. Sager beruhigte, das seien nur Planungen, ob das Wartehäuschen tatsächlich gebaut würde, könnte später noch entschieden werden. Jetzt gehe es einzig darum, die grundsätzlichen Planungen dem Kreis vorzulegen, damit dieser eine Verlegung der Bushaltestelle überhaupt erst mal genehmigen könne. Dem stimmte die Gemeindevertretung auch zu.

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