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Verteidigung des Doppelmörders legt Revision ein

Haale Verteidigung des Doppelmörders legt Revision ein

Nach dem Urteil im Prozess um den Doppelmord von Haale (Kreis Rendsburg-Eckernförde) hat die Verteidigung des verurteilten 29-Jährigen Revision eingelegt. Diese ging nach Angaben des Kieler Landgerichts am Mittwoch ein. Das Gericht hatte den 29-Jährigen am Montag wegen Mordes in zwei Fällen zu lebenslanger Haft verurteilt.

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Die drei Berufs- und zwei Laienrichter waren sich nach Auswertung aller Indizien sicher, dass der Automechaniker am 18. November 2014 auf einem Pferdehof in Haale die 57 Jahre alte Hofbesitzerin und deren hinzueilende 83-jährige Mutter kaltblütig umgebracht hat.

Quelle: Daniel Friederichs/dpa

Kiel. Gut ein Jahr nach dem Verbrechen erkannte das Gericht auf besondere Schwere der Schuld. Damit kann der Angeklagte nicht hoffen, nach 15 Jahren auf Bewährung aus der Haft freizukommen.

Die drei Berufs- und zwei Laienrichter waren sich nach Auswertung aller Indizien sicher, dass der Automechaniker am 18. November 2014 auf einem Pferdehof in Haale die 57 Jahre alte Hofbesitzerin und deren hinzueilende 83-jährige Mutter kaltblütig umgebracht hat.

Nach der Tat überschüttete der 29-Jährige die Leichen mit Stroh und Benzin und zündete sie an. Mit dem Verbrechen wollte der hoch verschuldete Mann nach Auffassung des Gerichts verhindern, dass die Hofbesitzerin ihn wegen Unterschlagung anzeigt. Sie hatte ihm in mehreren Raten 7900 Euro für einen Transporter gezahlt. Doch statt zu liefern, fand er über Wochen immer neue Ausflüchte. Als ihr schließlich die Geduld reißt, entschloss er sich demnach zur Tat.

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Erleichterung bei den Angehörigen, die den gewaltsamen Tod ihrer Mutter und Großmutter betrauern. Genugtuung bei den zahlreichen Besuchern des Prozesses um den Doppelmord von Haale. Emotionslosigkeit im Gesicht eines versteinert wirkenden Angeklagten, den die Kieler Schwurgerichtskammer soeben zu lebenslanger Haft bei besonderer Schwere der Schuld verurteilt hat.

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