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Die Pläne sind auf der Zielgeraden

Verwaltungsakademie Die Pläne sind auf der Zielgeraden

Die Verwaltungsakademie Bordesholm hat einen Förderbescheid über 3,16 Millionen Euro vom Bund für die Modernisierung der veralteten Gebäude erhalten. Insgesamt wird das Projekt 6,3 Millionen kosten. Bis Januar soll der Auftrag vergeben und im Sommer 2018 der Kraftakt vollbracht sein.

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Zu alt, zu feucht und nicht mehr zeitgemäß: Die Verwaltungsakademie in Bordesholm wird bis 2018 modernisiert werden.

Quelle: Frank Scheer

Bordesholm. In der Nachwuchsschmiede für die Rathäuser in Schleswig-Holstein ist derzeit wegen der Sommerferien nicht viel los: Aber die Planungen für die 6,3 Millionen Euro teure Modernisierung der Verwaltungsakademie Bordesholm (VAB) sind auf der Zielgeraden. Von April bis Juni 2017 soll der Variel-Bau aus den 1970er-Jahren an der Alten Landstraße abgerissen und bis zum Sommer 2018 durch einen Neubau ersetzt werden. Innenstaatssekretärin Manuela Söller-Winkler hatte am Freitag, wie berichtet, einen Förderbescheid über 3,16 Millionen Euro an den verantwortlichen Schulträgerverein der Städte und Gemeinden übergeben.

„Die Ausschreibung wird vorbereitet. Parallel laufen die Gespräche mit der Gemeinde Bordesholm. Bis spätestens Januar wollen wir den Auftrag an ein Unternehmen vergeben, das uns alles schlüsselfertig übergibt“, sagte Prof. Josef Konrad Rogosch, Leiter der Verwaltungsfachhochschule in Altenholz, der auch für Bordesholm verantwortlich ist. Die 3,16 Millionen Euro kommen aus einem neuen, 100 Millionen Euro umfassenden Finanzierungstopf des Bundes für finanzschwache Regionen. Die Freude über den Förderbescheid sei groß gewesen, obwohl weniger als die erhofften 3,5 Millionen überwiesen werden, so Rogosch. Bei der Ausschreibung und Vergabe arbeite die VAB ihm zufolge eng mit der Stadt Quickborn zusammen, die in den letzten Jahren mehrere Großprojekte realisiert habe.

In dem Variel-Bau ist das Internat beheimatet. Die 75 Zimmer für die angehenden Verwaltungsfachangestellten, die zum Teil noch minderjährig sind, sind nicht mehr zeitgemäß, die sanitären Einrichtungen befinden sich auf den Gängen des vierstöckigen Gebäudes. Zudem gibt es ein Feuchtigkeitsproblem – Wasser dringt durch das Dach ein. „Das Ganze ist eine Modernisierung ohne goldene Wasserhähne“, so Rogosch. Angesichts eines sich abzeichnenden Fachkräftemangels auch im öffentlichen Dienst müsse man sich als Ausbildungsstätte attraktiv aufstellen. „Staubig war gestern lautet unser Motto.“

Der Neubau wird rund 5 Millionen Euro kosten. Rund 1,3 Millionen Euro steckt der Schulverein in die Modernisierung des 1992/93 gebauten Traktes und in neue Ausstattung. So werden neben 25 neuen Internatszimmern auch Seminarräume für bis zu 100 Personen geschaffen.

Während des Abrisses und der Bauphase kann es zu Einschränkungen kommen. VAB-Leiter Rogosch geht aber nicht davon aus, dass die Alte Landstraße voll gesperrt werden muss. „Das Ganze wird auch möglichst lärmschonend erfolgen“, versprach er. Für die Unterbringung der Internatsschüler wird an einer Übergangslösung für ein Jahr gearbeitet.

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