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Gegenwind für Windkraft

Flintbek Gegenwind für Windkraft

Während in Kiel der Beschluss gegen den geplanten Windpark im Bereich Meimersdorf-Flintbek bei Windkraftgegnern zum Aufatmen führte, steht eine neue Vorrangfläche in der Planung - kaum 800 Meter weiter. Damit wollen sich nicht alle Flintbeker abfinden.

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Die Visualisierung der Bürgerinitiative WindVernunft zeigt, wie ein Windpark in Flintbek aussehen könnte.

Quelle: Fotomontage Bürgerinitiative Windvernunft

Flintbek. Einigkeit herrschte im Bauausschuss über die Ausweisung neuer Baugebiete in Flintbek (wir berichteten). Im Raum stehen blieb die kritische Anmerkung von Michael Mues (UWF): „Kiel hat mit seinem Beschluss gegen den Windpark auf dem Gebiet zwischen Flintbek und Meimersdorf deutlich gemacht, dass Windkraft dort nicht hin passt. Nun sollen 800 Meter weiter auf Flintbeker Gemeindegebiet Windkraftanlagen entstehen. Passt es da denn hin?“, stellte er in den Raum.

Mit dieser Überlegung steht Mues nicht allein. Bereits vor fünf Jahren hatte sich der Kleinflintbeker Henning Flöthmann Gedanken über das damals in die Planung gehende Windpark-Projekt gemacht. „Das Gebiet ist doch viel zu dicht besiedelt und außerdem handelt es sich um ein Landschaftsschutzgebiet“, wollte Flöthmann wissen.

Unterstützung gibt es von der Bürgerinitiative WindVernunft aus Kiel, die sich erfolgreich gegen den Meimersdorfer Park zur Wehr gesetzt hatte. "Die weitere Bebauung auf der Siedlungsachse spielte ebenfalls eine große Rolle bei der Entscheidung“, erklärt Ulf Armonat von der Bürgerinitiative. Wenn man dann noch bedenkt, dass der Bereich gegenüber dem Gebiet Vogelstange als Baugebiet in Frage kommt, stellt man sich eine Frage: „Wer will da mit Blick auf die hohen Windräder wohnen?“, sagt Armonat.

Von Sorka Eixmann

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