15 ° / 12 ° Regenschauer

Navigation:
Gildebrüder treten zum Schießen an

Vogelgilde Nortorf Gildebrüder treten zum Schießen an

Seit 12.30 Uhr ist Feuer frei für die Gildebrüder Vogelgilde Nortorf auf dem Schießplatz des Gasthofs Ritzebüttel im Stadtteil Thienbüttel. Wer der Nachfolger des amtierenden Königs Karsten Groth wird, entscheidet sich gegen 17 Uhr.

Voriger Artikel
Ideen für eine Postkarte
Nächster Artikel
Timmy Rohweder ist der neue König

Bevor es auf die Schießanlage nach Thienbüttel ging, marschierten die Gildebrüder eine Ehrenrunde über den Marktplatz in Nortorf.

Quelle: Gunda Meyer

Nortorf. Bei der Feierstunde am Vormittag stand die Tradition der Gilde in modernen Zeiten im Mittelpunkt der Reden. Ältermann Hubertus Wollny unterstrich, dass die Königswürde noch immer hoch getragen werde. Mittlerweile bestehe aber die Möglichkeit, vorher von dieser Ehre abzutreten. Auch in „ausufernde Unkosten“ müssen sich die modernen Regenten nicht mehr stürzen.

Vor 50 Jahren gab es noch keinen Schießschutz

Das war vor 50 Jahren noch anders. Derzeit wurde Carl-Christian Wichmann Gildekönig. „Damals gab es noch keinen Schutz um den Vogel herum vor Querschlägern“, erinnert sich der 91-Jährige. Man habe auf den massiven Vogel geschossen, der auf einer Stange montiert war, was vorbei ging, landete im ganzen Umfeld. Wichmann wurde für sein Königsjubiläum beim traditionellen Wecken mit einem Ständchen bedacht.

Wichmann betreut die Schieß-Liste

Seit mehr als 30 Jahren ist Wichmann der Herr der Schussliste, auf die er die Treffer einträgt. 163 Mitglieder haben sich in diesem Jahr zum Schießen gemeldet. „Für wen der Schuss abgefeuert wurde, weiß ich aber nicht, sondern nur der Ältermann.“ Das Geheimnis gelüftet wird traditionell erst bei der Proklamation am frühen Abend.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten aus Rendsburg 2/3