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„Mr. Bürgerhaus“ hört auf

Kronshagen „Mr. Bürgerhaus“ hört auf

Er ist der Mann in Hintergrund und dennoch kennt ihn fast jeder. 20 Jahre lang sorgte Volker Breede mit seinem Team dafür, dass bei Veranstaltungen in Kronshagen alles wie am Schnürchen ablief. Jetzt geht „Mr. Bürgerhaus“ in den Ruhestand – nach insgesamt 38 Jahren Tätigkeit für die Gemeinde.

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„Wir waren für alle offen“, sagt Bürgerhaus-Verwalter Volker Breede, der das Zentrum 20 Jahre leitete.

Quelle: Torsten Müller

Kronshagen. „Die Organisation von Veranstaltungen hat mit schon immer gelegen“, sagt der 63-Jährige, der seinen Arbeitsplatz im Bürgerhaus mit einem lachenden und weinenden Auge verlässt. Dabei war es gar nicht so einfach, dieses Ziel zu erreichen, wie sich Breede erinnert. Der verstorbene Kommunalpolitiker Hermann Graetsch, früher auch Handball-Trainer, hatte den gebürtigen Kieler darauf hingewiesen, dass es bei der Gemeinde eine freie Stelle als Hausmeister in der Sporthalle am Suchsdorfer Weg gebe. Doch der gelernte Elektriker kam nicht zum Zuge, weil er in „wilder Ehe“ lebe. Die Arbeitsstätte war nämlich mit einer Dienstwohnung verbunden.

 Im Nachhinein ist Breede darüber gar nicht böse, weil er im Gegenzug eine Stelle im damaligen Gemeindehaus erhielt und zunächst als „Mädchen für alles“ die Verwaltung von der Pike auf kennenlernte. „Neun Jahre lang, dann hatte es doch mit der Sporthalle geklappt“, sagt er. Noch einmal neun Jahre dauerte es, bis er am eigentlichen Ziel war. 1996 wurde er der Verwalter des Bürgerhauses, das sich seitdem zum attraktiven Veranstaltungsort für die gesamte Region entwickelte. „Wer für April 2017 Räume mieten will, hat schon ein Problem“, weiß Breede, der nun von seiner bisherigen Stellvertreterin Rebekah Merries abgelöst wird. Der Vater von zwei Kindern und fünffache Opa kann sich nun am neuen Wohnort in Kiel-Russee um sein Boot und seine 18 Hühner kümmern kann.

 Gern denkt Breede an die Oktoberfeste, Neujahrsempfänge, Chorkonzerte, Schützenfeste, die Kronshagen-Schauen und den Karneval zurück. „Und wir waren immer für alle offen und früh multi-kulti. Bei uns gab’s die ersten arabischen und türkischen Feste“, sagt er. Drei Jahre lang hatte Volker Breede mit seinem Team auch die Gastronomie im Bürgerhaus organisiert. Jetzt ist er froh, dass die Zusammenarbeit mit dem Maybach gut klappt und er sich nun privat ums Räuchern kümmern kann.

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Ein Artikel von
Torsten Müller
Redaktion Holsteiner Zeitung

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