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Netto 800 neue Kunden

VR-Bank Rendsburg Netto 800 neue Kunden

Von einem Jahr „oberhalb unserer Erwartungen“ spricht die Volksbank-Raiffeisenbank Rendsburg mit Blick auf 2015. Die Bilanzsumme stieg um 6,2 Prozent auf 602 Millionen Euro. 800 Kunden gewann die Bank netto dazu.

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„Das Feedback unserer Stammkunden ist durchweg positiv“, freuen sich Friedrich Greten (l.) und Georg Schäfer.

Quelle: Wolfgang Mahnkopf

Osterrönfeld. „Die Zukunft unserer Bank liegt im Digical.“ Darin waren sich am Freitag Friedrich Greten und Georg Schäfer, die Vorstände der Volksbank-Raiffeisenbank Rendsburg, im Bilanzpressegespräch für das vergangene Jahr einig. Hinter der Abkürzung verberge sich der Leitsatz, „digital und local zugleich handeln“.

 „Wir sind da, wo Sie vorbeikommen, wir bleiben auch da. Wir können nicht da bleiben, wo Sie nicht vorbeikommen.“ Diese Geschäftspolitik hatte im vergangenen Jahr zur Folge, dass die Bank ihre Geschäftsstellen in Bredenbek, Melsdorf, Schacht-Audorf und Osterrönfeld geschlossen und durch eine neue Filiale in Osterrönfeld an der Nahtstelle zwischen Schacht-Audorf und der Bundesstraße 202 ersetzt hat. „Während der Geschäftszeit haben wir dort täglich 450 Kundenkontakte, vorher waren es nur gut 100“, sah sich Georg Schäfer in den Entscheidungen bestärkt.

 Schäfer nannte Zahlen, mit denen seiner Meinung nach das Konzept der Bank aufgeht. „Wir haben einen Zugang von 800 Kunden netto gehabt, in den Jahren zuvor waren es nur 50 bis 100. Auch das Feedback unserer Stammkunden ist durchweg positiv.“ Dem Megatrend der Digitalisierung setze die Bank bewusst die Präsenz vor Ort durch Filialen entgegen. Schäfer: „Finanzgeschäft ist Personengeschäft. Wir leisten weiterhin persönliche Finanzberatung.“

 Die Bilanzzahlen würden positiv stimmen. „2015 war ein Jahr oberhalb unserer Erwartung.“ Greten nannte Daten: Die Bilanzsumme ist um 6,2 Prozent auf 602 Millionen Euro gestiegen, der Gewinn von 2,2 auf 2,3 Millionen Euro, die Kredite um 5,4 Prozent auf 321 Millionen Euro, das Zinsgeschäft trotz Niedrigzinszeiten um 0,4 Prozent auf 14,3 Millionen Euro. „Wir sind eine der kapitalstärksten Banken im Lande.“ Das Eigenkapital bezifferte Greten auf 78 Millionen. Die Eigenkapitalquote betrage 20,3 Prozent, die Bankenaufsicht fordere nur acht Prozent.

 Als Schlüssel für die Entwicklung der Bank nannte Schäfer zwei Faktoren: die persönliche und hochqualitative Kundenbetreuung sowie die Anpassung der Vertriebswege an die Bedürfnisse der Kunden. Die VR-Bank beschäftigt zurzeit 90 Vollzeit- und 47 Teilzeitkräfte sowie 13 Auszubildende.

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