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Arbeiten fürs Wilwarin-Festival

Ellerdorf Arbeiten fürs Wilwarin-Festival

Es wird verwunschen am Wochenende auf dem Waldgelände in Ellerdorf. Und es wird phantastisch und märchenhaft, in manchen Ecken fast absurd und wie nicht von dieser Welt. Viele fleißige Helfer arbeiten daran, die Besucher auf dem Wilwarin-Festival ab Freitag in eine andere Dimension zu entführen, in der es jede Menge Verstecktes und Wunderbares zu entdecken gibt. Auf fünf Bühnen treten 30 Künstler und Bands auf. Das Programm reicht von Punk und Metal bis zu HipHop und Techno.

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Das große Tor, der Eingang zum Festivalgelände, wird noch umgebaut von Dachdecker Jaari Ott (von links), Zimmermann Matze Petschel und Naturtalent Steffen Wohldorf.

Quelle: Nora Saric

Ellerdorf. Überall auf dem etwa zehn Hektar großen Gelände gibt es bereits jetzt etwas zu sehen – versteckt zwischen den Bäumen, entlang der Wege zu den fünf Bühnen, den lauschigen Sitzecken und Treppenübergängen. 20 bis 40 Helfer pro Tag arbeiten seit gut zwei Wochen daran, Wilwarin erneut zu einem Erlebnis zu machen. „Wir werden in diesem Jahr volljährig“, scherzt Arnulf Zurheide. Der 42-jährige Techelsdorfer organisiert bereits im 18. Jahr das Festival zusammen mit Astrid Haintl, Jan Ruempler und Oliver Liesen.

 Das Klopfen von Hämmern erschallt im Wald, unterbrochen vom Kreischen der Motorsäge und brummender Akkuschrauber. „Das ganze Fest basiert darauf, dass immer wieder so viele Helfer mit so viel Motivation anfassen“, meint Zurheide und zeigt sich immer wieder überrascht. „Es machen alle so schöne Sachen.“ Manches gebastelte oder gezimmerte Objekt würde er selbst erst später entdecken und nicht wissen, wer da Hand angelegt hat.

 Zurheide zeigt auf drei Männer, die im künftigen Eingangsbereich Nadelbäume sägen. Dachdecker Jaari Ott, Zimmermann Matze Petschel und „Naturtalent“, wie die andern lachend sagen, Steffen Wohldorf verwandeln das große Portal in ein eine haarige Fratze. „Wenn man hier herein kommt, wird man erst mal gefressen“, sagt der Organisator augenzwinkernd. Unter den Bäumen wird es auf den als Reggae-Bühne bekannten Brettern sogar ein Kinder-Programm geben. „Das hatten wir so noch nicht“, erklärt Zurheide und freut sich über noch mehr Vielfalt. Um die Elektro-Stage ranken sich bereits selbst gezimmerte Treppen und Wege aus Holz, auf der fremde Pfade beschritten werden können. Auf einer Demagogen-Bühne können die Besucher selbst Lügengeschichten und Märchen erzählen.

 Unter dem Dach des Second-Ground, wo sich Bühne, Theke und Tanzfläche verbergen, wird zurzeit noch gemalt, gehämmert und geklebt. Auf dem Boden hockt Jessica und gibt einer großen, selbst gebauten Figur aus Pappmaché einen hellgrünen Anstrich. „Ich bin fürs Bauen und das grobe Malen zuständig“, sagt sie. Nur noch Feinarbeiten sind am Tonturm gegenüber der Hauptbühne zu erledigen. Der Rest in der Optik eines alten Gemäuers steht. Hier drehen Jan Combé und Kristof Koniarsky die letzten Schrauben fest. „Ohne die Helfer läuft hier nichts“, so Zurheide. „Auf deren Schultern basiert die gesamte Wilwarin-Familie.“

 www.wilwarin.de

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