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Am Erika-Weg läuft es wieder

Flintbek Am Erika-Weg läuft es wieder

Gute Nachrichten für die Spaziergänger rund um Flintbek: Am Donnerstag sind schwere Maschinen angerollt, um den sogenannten Erika-Weg wieder bequem begehbar zu machen. Am Montag sollen die Arbeiten bereits beendet werden.

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Der Dumper wird von Walter Hohensee mit Kies befüllt, der die Tragschicht des Wanderwegs bildet.

Quelle: Sorka Eixmann

Flintbek. „Wir werden am Sonnabend arbeiten, daher bin ich sicher, dass wir am Montag auch fertig werden“, erklärt Erhard Litzendorf von der Firma Lamp aus Noer mit Überzeugung. Der Baggerfahrer ist seit Stunden dabei, alte Zaunpfähle aus der Erde zu reißen. „Die sind so fest in der Erde, das geht nur mit Maschinenkraft“, sagt Litzendorf. Parallel kümmert er sich um das wild wuchernde Gestrüpp, meist mit Dornen versehen, das ebenfalls auf den kleinen Weg ragt.

 „Der Wanderweg war kaum noch als solcher zu erkennen, die alten Holzpfähle sind fast eine Gefahr“, erklärt Olaf Sörensen vom Bauamt in Flintbek. „Es gab viele Beschwerden, wir mussten handeln.“ Der rund 700 Meter lange Weg führt an Feldern entlang von der Bergkoppel bis zum Mühlenkampsredder und verbindet so Flintbek und Kleinflintbek. „Es ist eine malerische Strecke, daher soll es auch wieder schön gemacht werden“, erläutert Sörensen.

 Auf einen Meter Breite wird der Weg gebaut, eine acht Zentimeter dicke Kiestragschicht soll für Stabilität sorgen. Der Container mit dem nötigen Kies steht oben auf der Koppel, kleine Mengen werden nach und nach zum Weg gebracht. Während Litzendorf für das Grobe zuständig ist, arbeitet Walter Hohensee gemeinsam mit Thadeus Kujawski an der Feinarbeit.

 Mit einem kleinen Bagger schaufelt Hohensee den Kies in einen Dumper, aus dem dann der Kies gleichmäßig auf dem Weg verteilt werden kann. „Später gehen wir dort mit dem Rüttler noch rüber, damit der Weg auch über eine Festigkeit verfügt“, erklärt Litzendorf das weitere Vorgehen.

 Ein Vorteil: „Der Landwirt hat hier Stoppeln, das bedeutet wir können mit den schweren Maschinen bis an den Weg heranfahren, um zu arbeiten. Das wollen wir ausnutzen, daher beeilen wir uns auch“, sagt der Baggerfahrer. Für die Spaziergänger rund um Flintbek sicher eine gute Nachricht. Die geschätzten Baukosten liegen bei 8500 Euro.

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Ein Artikel von
Sorka Susann Eixmann
Holsteiner Zeitung

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