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Wasser könnte Schäden verursachen

Baustelle am Bordesholmer bahnhof Wasser könnte Schäden verursachen

An der Tunnelbaustelle am Bahnhof in Bordesholm geht es zügig voran: In der Woche vor Ostern könnte die Sperrung für Fußgänger aufgehoben werden. Erneut ist eine Nachbesserung notwendig, die 26000 Euro kostet.

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Auf der Baustelle am Bahnhof in Bordesholm ist so langsam auch eine Veränderung zu sehen. Der Bauausschuss musste am Dienstagabend aber erstmal eine Nachbesserung beschließen.

Quelle: Frank Scheer

Bordesholm. Eine 26000 Euro teure Nachbesserung bei den Tunnelarbeiten am Bordesholmer Bahnhof sorgte im Bau- und Planungsausschuss am Dienstagabend für Zündstoff: Der 20 Zentimeter hohe Betonholm der rechten Stützmauer muss auf ganzer Länge mit Zinkblech verkleidet werden. „Auf die Notwendigkeit hätte uns der Planer Arne Siller ja mal vorher hinweisen können“, kritisierte Hans-Joachim Ströh (CDU). Andere Vertreter waren auch verärgert. Auf Antrag von Helmut Berger (FDP) beschloss der Ausschuss bei vier Ja-Stimmen und vier Enthaltungen, dass das Amt einen Regressanspruch gegen den Kieler Planer prüfen soll. Der Planer gab am Mittwoch gegenüber unserer Zeitung trotz mehrmaliger Anfrage keine Stellungnahme dazu ab.

 Stein des Anstoßes: Die am Bau beteiligten Firmen haben die Gemeinde darauf hingewiesen, dass zwischen dem Betonholm, der eigentlich so bleiben sollte wie er ist, und der neuen Verblendung kein Tropfschutz besteht. Die Gefahr, dass Wasser hinter das neue Mauerwerk gelangen und dort Schäden verursachen kann, besteht. „Aus diesem Grund ist davon auszugehen, dass die Firmen offiziell Bedenken anmelden und auch Gewährleistungsansprüche ablehnen würden“, heißt es in der schriftlichen Stellungnahme des Amtes. Mit der Blechverkleidung, die auf der Bahnhofseite Mehrkosten von 9600 Euro und auf der Südseite von 16300 Euro verursachen würde, sei man auf der sicheren Seite, erklärte Susanne Albert von der Amtsverwaltung. Das Spritzwasser könne so nicht hinter das neue Mauerwerk gelangen. Amtsdirektor Heinrich Lembrecht konnte dem Ganzen auch etwas Positives abgewinnen. Die Optik gewinne, denn der Betonholm sei in die Jahre gekommen, zum Teil verwittert und mit Graffiti beschmiert.

 Auf der Baustelle, bei der der Abbruch von „Bunkerbeton“ zusätzliche Mehrkosten von 35000 Euro verschlungen hat, sind mittlerweile immer mehr Details zu erkennen. Die Bauarbeiter waren am Mittwoch dabei, die stufenförmige Nordseite zu gestalten. Wie lange der Fußgängertunnel gesperrt bleibt, ist ungewiss. Vermutlich wird die neue Treppe in der kommenden Woche eingebaut, sodass die Verbindung zwischen Zentrum und Finnenhaussiedlung vor Ostern wieder geöffnet wird.

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