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Bei Regen werden Eimer aufgestellt

Wasserschaden Kita Felde Bei Regen werden Eimer aufgestellt

Gute Nachrichten aus der Kommunalpolitik für die Kita Felde: Der Erweiterungsbau kann bald bezogen werden und der Eingangsbereich wird saniert. Hier dringt Feuchtigkeit ein, sodass der Boden bereits Wellen schlägt. Auch im Mitarbeiterraum tropft es – Regenwasser dringt durchs Dach ein.

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Als Ursache für Undichtigkeiten vermutet Bürgermeisterin Petra Paulsen einen Konstruktionsfehler am Gemeindezentrum.

Quelle: Sven Janssen

Felde. Gleich zwei gute Nachrichten gab es für die Kita Felde im Liegenschaftsausschuss der Gemeinde. Zum einen soll der Erweiterungsbau am 12. Oktober bezogen werden, sagte Vorsitzender Hans-Heinrich Brockmann (BFF/CDU), zum anderen empfahl der Liegenschaftsausschuss eine Sanierung des Eingangsbereiches, dessen feuchter Boden schon Wellen schlägt.

Schon vor ein paar Wochen hatte die Gemeinde die Außenmauer freigraben lassen, weil vermutet wurde, dass darüber die Feuchtigkeit in Wand und Boden eindringt. „Die Erde war bis an die Wand aufgeschüttet, die nicht abgedichtet war“, erklärte Bürgermeisterin Petra Paulsen (SPD) die Situation. Da es die Nordseite sei, würde der Boden selbst nach vielen sonnigen Tagen ohne Regen nicht abtrocknen. Die Heizungsanlage konnte man als Ursache ausschließen, da es keine Druckverluste gegeben habe. Einstimmig empfahl der Ausschuss die Sanierung für rund 6000 Euro.

Die Lösung eines weiteren Problems wird noch dauern. Schon seit Jahren verwandelt Dauerregen den Mitarbeiterraum der Kita in eine Tropfsteinhöhle. „Wenn es regnet, müssen wir das Wasser in Eimern auffangen“, sagen Mitarbeiter. Die Deckenverkleidung an den betroffenen Stellen wurde schon vor Jahren entfernt. „Da das Wasser nur durchkommt, wenn es regnet, muss es sich um Regenwasser von außen handeln“, schloss Brockmann. Schuld sei wohl die Konstruktion des Gemeindehauseinganges, der über dem betreffenden Zimmer liegt.

Ein Angebot über 7500 Euro, bei dem die Fallrohre und das Pflaster direkt vor der Tür verändert werden sollten, damit das Wasser nicht mehr dort steht, wurde so nicht angenommen. „Wir müssen doch erst mal definitiv feststellen, was die Ursache ist, bevor wir eine Lösung beschließen“, sagte Michael Bindernagel (CDU). Er schlug vor, die betreffenden Stellen erst einmal provisorisch mit Folie abzudichten. Erst wenn dieser Test positiv verlaufe, könne man die Sanierung angehen. Diesem Vorgehen stimmte der Liegenschaftsausschuss zu.

Zudem wurde die Möglichkeit diskutiert, das gesamte Pflaster der Zuwegung aufzunehmen und eine Rinne einzubauen, die überschüssiges Wasser ableitet. „Das würde die Kosten aber erheblich steigern, weil das Pflaster einbetoniert ist“, so Brockmann. Einig war man sich, dass Gewährleitungsansprüche geprüft werden sollen, weil der Eingangsbereich wegen desselben Problems erst vor ein paar Jahren saniert worden war.

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