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Auch Wattenbek ehrt das Ehrenamt

Preise verliehen Auch Wattenbek ehrt das Ehrenamt

Die Gemeinde Wattenbek würdigt nun auch das Ehrenamt durch eine Auszeichnung. Drei Mal konnte Bürgermeister Sönke Schröder einen Präsentkorb und eine Urkunde übergeben: an Monika Lentfer, Peter Gränert und Erika Seifert.

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Die Gemeinde Wattenbek hat zum ersten Mal einen Ehrenamtspreis vergeben: Erika Seifert (von links), Peter Gränert und Monika Lentfer wurden im Gemeindezentrum ausgezeichnet.

Quelle: Frank Scheer

Wattenbek. Seit 27 Jahren organisiert Monika Lentfer die Blutspendetermine des Deutschen Roten Kreuzes in Bordesholm – für ihr ehrenamtliches Herzblut erhielt die 74-Jährige jetzt den Ehrenamtspreis der Gemeinde Wattenbek. Neben ihr wurden Peter Gränert als Leiter der Seniorengruppe Mach mit und Erika Seifert für ihren Einsatz im Seniorenturnen von Bürgermeister Sönke Schröder jeweils mit einer Urkunde und einem Präsentkorb bedacht.

 Der Wattenbeker Ehrenamtspreis ist eine Reaktion darauf, dass die Gemeinde Bordesholm bei ihrem Festakt nur noch Menschen aus der eigenen Gemeinde ehrt. „Bei uns im Ort gibt es aber viele Ehrenamtliche, deren Arbeit auch gewürdigt werden sollte“, sagte Torsten Föh (AfW) vom zuständigen Ausschuss.

 Die Organisation samt Brötchenschmieren macht der Preisträgerin Monika Lentfer, die von 1990 bis 1994 auch Gemeindevertreterin war, nach eigenen Angaben immer noch großen Spaß. Für sie ist die Sache wichtig. „Es rettet Leben!“, betonte sie in einem Gespräch mit unserer Zeitung. Deswegen appellierte sie an alle, die Termine zum Blutspenden wahrzunehmen. Am heutigen Dienstag, 15. Dezember, ist dazu von 15 bis 19.30 Uhr in der Lindengrundschule die Gelegenheit. „Regelmäßig kommen rund 100 Spender, bei einem Einzugsbereich von 15000 Menschen in der Region ist das eigentlich zu wenig“, so die Wattenbekerin. Über 70 Mal war sie auch schon dabei. Lentfer kündigte aber an, als Organisatorin kürzer treten zu wollen. Sie arbeitet derzeit als Nachfolgerin Frauke Carstens ein.

 Für den 77-jährigen Peter Gränert ist die Ehrung ein Ansporn, weiterhin ein vielseitiges Angebot für die Senioren auf die Beine zu stellen. Seit 18 Jahren koordiniert er Treffen, PC-Kurse und Fahrten. Er habe noch viele Ideen, werde aber künftig auch etwas mehr an andere verteilen. Er betonte: „Man lernt viele Menschen kennen und die Arbeit gibt einem viel.“

 Seit 1987 leitet Erika Seifert montags die Sportgruppe für Senioren. Die älteste Teilnehmerin ist 96 Jahre alt. „Ich lege sehr großen Wert darauf, dass bei den Übungen auch immer der Geist mit trainiert wird.“ Zudem betreut die Wattenbekerin im Klosterstift in Bordesholm seit neun Jahren eine Gruppe von Personen im Rollstuhl und macht mit ihnen Übungen. „Eine tollte Arbeit im Stillen“, würdigte Laudator Volker Heidemann die Preisträgerin. fs

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