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Kraftbolzen messen sich im Kilt

Highlandgames in Wattenbek Kraftbolzen messen sich im Kilt

Weitwurf mit zwölf Kilogramm schweren Steinen, Team-Slalomlauf mit geschulterten Holzpfahl,  Strohsackhochwurf über ein vier Meter hohes Hindernis: Die Highlandgames der Freiwilligen Feuerwehr Wattenbek waren Schweiß treibend. Und ein rockendes Fun-Event mit Sexappeal. Denn: Mann trug Kilt.

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Die Highlandgames der Freiwilligen Feuerwehr Wattenbek waren Schweiß treibend.

Quelle: Beate König

Wattenbek. Die neun Mannschaften aus Wattenbek und den Nachbardörfern hatten sich an die Vorgabe der Organisatoren Norman und Ralf-Thorsten Knaack gehalten, in passendem Spieleroutfit zum Kräftemessen in den altertümlich schottischen Disziplinen aufzulaufen. Hinter Dudelsackspieler Jan Carstensen, der im McKenzie-Clan-Kilt die Männerteams mit traditioneller Marschmusik vom Schulhof zum Bolzplatz führte, schritten Sportler in kniefreien Schottenröcken, mit handgemalten Wappen-Schilden und Standarten mit Tierköpfen auf. Die Reesdorfer Starter hatte sich die Gesichter wie die Krieger aus dem Film Brave Heart blau-weiß geschminkt: „Wir sind Mel Gibson“, sagte Michael.

Weitwurf mit zwölf Kilogramm schweren Steinen, Team-Slalomlauf mit geschulterten Holzpfahl,  Strohsackhochwurf über ein vier Meter hohes Hindernis: Die Highlandgames der Freiwilligen Feuerwehr Wattenbek waren Schweiß treibend. Und ein rockendes Fun-Event mit Sexappeal. Denn: Mann trug Kilt.

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Unter den Anfeuerungsrufen von rund 500 Zuschauern wurden die in Schottland seit dem Mittelalter zelebrierten Spiele zum Konditionstest, der so manchem Sportler martialisches Gebrüll entlockte: Zwei Kilogramm schwere Säcke am gerade Arm halten, dann auf Tempo einen Holzpfahl im Kreis ziehen, 150-Liter-Fässer durch einen Salomparcours und über eine Wippe rollen. Das Pensum war enorm. „Wir haben die Spiele in Schleswig gesehen und wollten sie ausprobieren,“ sagt Norman Knaack. Drei Monate wurde der Parcours geplant, Pfähle gesägt, Fähnchen und Wimpel als Deko im Internet bestellt und der Musiker gefunden. 60 Feuerwehrleute unterstützten die Organisatoren,  Bürgermeister Sönke Schuster moderierte.

„Besser hätte man es nicht machen können“, stellte Gast Frank Bertram fest. „Die Stimmung ist gut, alle haben Spaß!“ Abends kam Musik ins Spiel. Die Gruppen S urround aus Bordesholm, die Mädchenband Kellerchaos und TenAndOut heizten den Tänzern beim Herbstfest ein. Sieger der ersten Games: Die Nordmänner Security.

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