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Neue Krippengruppe kommt ins Bürgerhaus

Westensee Neue Krippengruppe kommt ins Bürgerhaus

Das Bürgerhaus in Westensee wird auch Kinderhaus. Die Gemeindevertretung beschloss am Montagabend einstimmig, zum neuen Jahr eine Krippengruppe im bisherigen Jugendraum einzurichten.

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Im Jugendraum plant Bürgermeister Adolf Dibbern, eine Krippengruppe einzurichten. Die Jugendgruppe zieht in den Catharinenblick um.

Quelle: Torsten Müller

Westensee. Westensee. Das Bürgerhaus in Westensee wird auch Kinderhaus. Die Gemeindevertretung beschloss am Montagabend einstimmig, zum neuen Jahr eine Krippengruppe im bisherigen Jugendraum einzurichten, weil im kirchlichen Kindergarten dafür kein Platz vorhanden ist.

 Nach der Entscheidung gab es Applaus von den zahlreich anwesenden Eltern. Sie hatten sich Sorgen gemacht, dass sie im kommenden Jahr für ihren unter dreijährigen Nachwuchs keinen Betreuungsplatz in Westensee bekommen würden. Noch in der Juni-Sitzung hatte die Gemeinde auch den Einsatz von Tagesmüttern in Erwägung gezogen. „Doch Tagesmütter sind nicht zu bekommen“, sagte Bürgermeister Adolf Dibbern (CDU).

 Auf Initiative von Helma Carl (SPD) trafen sich in den Ferien die vier Fraktionsspitzen, um rasch Abhilfe zu schaffen. Zudem unterstützte der akute Betreuungsbedarf die Entscheidung für eine zweite Krippengruppe mit zehn Kindern. Nach Angaben des Bürgermeisters liegen bisher sechs Anmeldungen vor; zudem werden vier Kinder ersatzweise bei Tagesmüttern betreut. „Wir könnten von zehn Kindern ausgehen“, sagte Dibbern.

 Wegen der Nutzungsänderung muss die Gemeinde einen Bauantrag beim Kreis Rendsburg-Eckernförde stellen. „Bis zur Entscheidung können drei Monate vergehen“, kündigte Dibbern an. Zudem müssen die Sanitäranlagen auf die Höhe kleiner Menschen umgerüstet werden. Die Gemeinde rechnet mit Umbau- und Ausstattungskosten von etwa 18000 Euro. Zudem erhöht sich der Betriebskostenzuschuss an die Kirche wegen des neuen Personals um jährlich 83000 Euro. Auch die Zukunft des Jugendtreffs ist geklärt: Er zieht in den Catharinenblick um.

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Ein Artikel von
Torsten Müller
Redaktion Holsteiner Zeitung

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