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Wieder nichts Neues am Obereiderhafen

Rendsburg Wieder nichts Neues am Obereiderhafen

Eine Entscheidung in Sachen Obereider lässt auf sich warten. Der Bauausschuss vertagte das Thema auf die nächste Sitzung am 24. November. Dann soll ein Beschluss fallen, ob sich die Stadt auf die Vorschläge des neuen Investors aus Bayern einlässt.

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Der Blick über die Obereider zeigt, noch ist die Fläche vor den Bahnschienen nicht bebaut. Das soll sich bald ändern.

Quelle: Malte Kühl

Rendsburg. Es habe eine wohlwollende Diskussion gegeben, eine Entscheidung sei aber nicht gefallen, sagte der Bauausschussvorsitzende, Marc-Olaf Begemann (SPD), am Mittwoch. Es herrsche noch Beratungsbedarf in den Fraktionen, das Thema stehe dann in der nächsten Sitzung wieder auf der Tagesordnung.

 Begemann signalisierte jedoch, dass die SPD sich zu dem Vorschlag des Systema-Geschäftsführers Stefan Blau einlassen wolle. Die SPD setzte ihre Hoffnungen in Blau und wolle ihm bis zur Sommerpause Zeit geben, sein Projekt zu realisieren. Bis dahin solle Blau konkrete Vorschläge machen, um eine Bebauung an der Obereider zu ermöglichen. Bei seinem Besuch in der Sitzung habe Blau die Ernsthaftigkeit seiner Absicht vermitteln können.

 Vor einigen Wochen besuchte der Systema-Geschäftsführer den Bauausschuss der Stadt Rendsburg. Ein konkretes Konzept hatte der Starnberger Unternehmer nicht im Gepäck, lieferte allerdings jede Menge Ideen für die rund 12500 Quadratmeter große Fläche an der Rendsburger Obereider. So schlug der Bayer ein Hotel auf dem nördlichen Teil des Areals vor. In dem anderen Bereich sei seiner Meinung nach ein Gebäude für Büros möglich. Da der schmale Streifen am Wasser liege, schlug Stefan Blau weiterhin ein Viertel im maritimen Stil vor, etwa ein Restaurant oder Café am Wasser und ein Laden für Hafenzubehör.

 Zwischen 17 und 21 Millionen soll in den Bereich investiert werden. Dafür benötige die Systema allerdings die Zusammenarbeit von Politikern, Unternehmern und Verbänden. Das Areal an der Obereider sei keine klassische Projektentwicklung, sagte Blau.

 Das Gelände an der Obereider hat eine lange Vorgeschichte. Seit Jahren liegt die Fläche brach. Mehrere Millionen Euro des Bundes, Landes sowie der EU sind in die Herrichtung der Fläche geflossen. Mehrere Interessenten hatten Pläne vorgestellt, waren aber immer wieder abgesprungen. So wollte die AVW Immobilien AG zusammen mit der Rendsburger Baufirma Ditting Wohn- und Geschäftshäuser bauen. Zuletzt wollte die Berliner Firma Antan Recona Investment GmbH ein Hotel und 60 Eigentumswohnungen errichten, sprang aber ab, da ein jahrelanger Rechtsstreit drohte.

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