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Wildkameras sollen über Wölfe Auskunft geben

Fotofallen Wildkameras sollen über Wölfe Auskunft geben

Mit Hilfe von 114 Wildkameras oder Fotofallen wollen Experten mehr Erkenntnisse über das Verhalten der Wölfe im Norden erhalten. Das Umweltministerium geht davon aus, dass derzeit aber keine Wölfe dauerhaft im Land sind.

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In Langwedel sollen Fotofallen Auskunft über das Verhalten der Wölfe geben

Quelle: Ingo Wagner /dpa

Langwedel. „Wir haben vereinzelte Nachweise von Wölfen im Land, gehen davon aus, dass sie Schleswig-Holstein durchstreifen oder nur kurz hier aufhalten“, sagte ein Ministeriumssprecher am Freitag.

Die Kameras sollen nach und nach aufgestellt werden. Am Freitag informierte sich darüber in Langwedel Umwelt-Staatssekretärin Silke Schneider mit der Vorstandsvorsitzenden der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein, Sandra Redmann, dem Vizepräsidenten des Landesjagdverbandes Axel Claussen und dem Koordinator der Wolfsbetreuer Jens Matzen.

Im Norden gibt es rund 70 Wolfsbetreuer. Sie erhoffen sich von den Kameras Daten zur Besiedlung Schleswig-Holsteins durch den Wolf. Bilder von Menschen, die von den Fotofallen aufgenommen werden könnten, sollen beim Auslesen der Speicherkarten gelöscht werden.

Seit der ersten Sichtung eines Wolfs im April 2007 bei Süsel wurden weitere Tiere beziehungsweise ihre Spuren entdeckt. Es gab auch vereinzelte Angriffe von Wölfen auf Nutztiere.

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KN-online (Kieler Nachrichten)

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