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Gettorfer Tschernobyl-AG empfängt wieder Kinder aus Weißrussland Willkommen im Wohld!

Da hilft auch kein Abwaschen. Das Gemüse, das die auf dem Land lebenden Familien in Weißrussland für den Eigenbedarf ernten, ist nach wie vor radioaktiv verseucht.

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Swantje Gnutzmann (links), Sprecherin der Gettorfer Tschernobyl-AG, mit den Gastkindern aus Weivürussland.

Quelle: Foto Kitzelmannn

Gettorf. Das ist das Tragische: Die Strahlung von Cäsium hat eine deutlich längere Halbwertzeit als die 26 Jahre, die seit der Atomreaktor-Katastrophe von Tschernobyl im April 1986 vergangen sind. „Als Folge ist das Abwehrsystem vieler weißrussischer Kinder geschwächt“, erklärt Swantje Gnutzmann. Die von ihr geleitete Gettorfer Tschernobyl-AG organisiert jedes Jahr im Sommer Erholungsaufenthalte für Kinder aus dem osteuropäischen Land.

Amtsdirektor Matthias Meins und Bürgermeister Jürgen Baasch bedankten sich am Freitag bei einem Kennenlern-Nachmittag bei den Gastfamilien der 14 weißrussischen Kinder und bei Swantje Gnutzmann für deren Engagement. Meins vermittelte für die Gruppe kostenlose Besuche des U-Bootes und des Ehrenmals in Laboe sowie des Mediendoms in Kiel, Holger N. Koch von der Continentale Versicherung hatte für jedes Kind eine Sporttasche dabei.

Betreut werden die Kinder von der 24 Jahre alten Galina Budnikowa. Sie arbeitet als Lehrerin an einer Dorfschule in der Nähe von Gomel. „Als kleines Mädchen habe ich selbst an einem Ferienaufenthalt in Deutschland teilgenommen“, sagt sie. Gewohnt habe sie damals bei Gasteltern in Osnabrück.

Die Kinder aus Weißrussland, die zwischen sieben und 15 Jahre alt sind, bleiben noch bis zum 22. August bei ihren Gastfamilien in Gettorf, Eckernförde, Kiel, Damp, Neudorf und Neuwittenbek.

bki

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