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Zukunftstrategie für den Kreis

Wirtschaftsförderung Zukunftstrategie für den Kreis

Wohin geht die Reise für den Kreis Rendsburg-Eckernförde bis 2030. Antworten soll eine Zukunftskonferenz mit Politikern, Behördenvertretern und Unternehmern geben. Die wirtschaftliche Entwicklung ist eine Hauptfrage. Auch eine Willkommenskultur kann dazu gehören.

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Der Schwerlasthafen (vorn) und der gegenüber gelegene Rendsburger Kreishafen für Massengüter sollen zentrale Bestandteile der Zukunftsstrategie für den Kreis Rendsburg-Eckernförde sein.

Quelle: Jörg Wohlfromm

Rendsburg. Ohne reibungslos funktionierende Straßen, Wasser- und Schienenwege ist es schlecht bestellt um die wirtschaftliche Entwicklung des Kreises, meint Kai Lass, der Geschäftsführer der Kreis-Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG). Was aber ist, wenn der Rendsburger Kanaltunnel endgültig saniert, die Rader Hochbrücke neu gebaut, die A7 sechsspurig ausgebaut ist und die Schleusen am Nord-Ostsee-Kanal erneuert sind? Dann soll der Kreis mit einem fertigen Zukunftskonzept für die wirtschaftliche Entwicklung, den Fremdenverkehr und die Lebensqualität seiner Bewohner dastehen. Lass formuliert als Hauptfrage: „Was können wir verbessern und dabei eine maximale Wirkung erzielen?“

Bericht mit 216 Seiten

Erstmals traf sich eine Zukunftskonferenz mit rund 100 Vertretern vor einem Jahr. Workshops folgten. Anregungen und Daten sind zu einem 216-seitigen Abschlussbericht sortiert. Der geht bis ins Detail - die Angebote für ganztägige Kinderbetreuung, den Zustand von Radwegen und den Mangel an Fachkräften etwa. Von nun an soll es konkreter werden - auf einer neuen Zukunftskonferenz Anfang November. Die Frage ist: Wo ist Handlungsbedarf?

Den sieht Lass beispielsweise in einer zentralen Vermarktung der Gewerbegebiete, etwa durch die WFG. Ein ansiedlungswilliger Unternehmer riefe dann in deren Büro in Rendsburg an. Im Handumdrehen könnte der dortige Gesprächspartner ein passendes Gewerbegebiet empfehlen. Bisher, so Lass, müssten Ansiedlungswillige von Gemeinde zu Gemeinde telefonieren. „Wir wären der ideale Kümmerer. Wir könnten das Sprachrohr der Gemeinden werden.“ Ein solches Konzept „muss von allen mitgetragen werden, von den Gemeinden, Ämtern und Städten“.

Lass nennt ein Willkommenspaket für Führungskräfte als anderes Beispiel. Es könnte neben dem Baugrundstück und dem Platz in der Kita auch Jobangebote für die Ehefrau und ermäßigten Eintritt ins Theater enthalten. „Das sind Dinge, mit denen wir punkten können.“

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Jensen
Holsteiner Zeitung

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