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Nord Art als Touristen-Magnet?

Wirtschaftsminister besucht Aco Nord Art als Touristen-Magnet?

Ministerbesuch bei Aco. Am Freitagnachmittag besichtigte Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) das Büdelsdorfer Unternehmen. Dabei ging es nicht nur um das weltweite Engagement des Entwässerungsspezialisten Aco, sondern auch um eine Stärkung des lokalen und regionalen Tourismus.

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Hans-Julius Ahlmann (r.), Inhaber der Firma Aco, erläutert Wirtschaftsminister Reinhard Meyer die Vorteile der von Aco produzierten Rinnen.

Quelle: Malte Kühl

Büdelsdorf. Es dürfe nicht vergessen werden, dass die Nord Art mit 80000 Besuchern in vier Monaten die Größe des Wacken Open Air habe, sagte Aco-Inhaber Hans-Julius Ahlmann. Mit dem Vergleich der Kunstausstellung auf dem Betriebsgelände in Büdelsdorf und dem Metal-Mekka in der Schleswig-Holsteinischen Provinz wollte Ahlmann auf die fehlende Kooperation mit der Landesregierung hinweisen. Schließlich sei auch der Tourismus ein Arbeitsbereich des Ministers, meinte Ahlmann. Das Musik-Festival werde überregional beworben, das fehle bisher bei der Nord Art. Der Wirtschaftsminister stimmte dem zu. Es sei eine spannende Aufgabe, Touristen länger als nur einen Tag an die Region zu binden. Sicherlich sei die Nord Art dafür eine Möglichkeit. Schließlich müsse das Schleswig-Holsteinische Binnenland touristisch noch gestärkt werden.

 Doch die Nord Art war nur ein Aspekt des Gespräches zwischen Unternehmer und Minister. Das Büdelsdorfer Unternehmen sei einer der weltweit führenden Hersteller von Abwasserrinnen und der damit verbundenen Technik, erläuterte Ahlmann. Rund 4200 Mitarbeiter beschäftige die Firma rund um den Globus. Laut Inhaber Ahlmann werde Aco in diesem Jahr seinen Umsatz von 675 Millionen Euro auf rund 720 Millionen Euro steigern. Aco sei ein Globalplayer mit Bodenhaftung, versicherte der Geschäftsmann. Schließlich werde rund ein Drittel des Umsatzes noch in Deutschland erwirtschaftet und das Familienunternehmen halte an seinem Standort in Büdelsdorf fest.

 Gerade bei dem Bericht von Betriebsrätin Brunhild Schmidkte horchte der Minister auf. Die Ingenieurin erläuterte, dass die Abwasserentsorgung gerade in vielen afrikanischen Ländern bisher sträflich vernachlässigt worden und so eine Ursache für viele Krankheiten sei. Während des geplanten Besuches einer Gesundheitskonferenz in den Vereinigten Arabischen Emiraten im Januar kommenden Jahres will der Wirtschaftsminister das Thema ansprechen.

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