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E-Plus ohne Netz in Felde und Achterwehr

Wohl bis Ende September E-Plus ohne Netz in Felde und Achterwehr

„Kein Netz“, diese Anzeige haben Mobilfunkkunden von E-Plus und anderer Anbieter, die dieses Handynetz nutzen, seit über einem Monat auf ihrem Display. Im Raum Felde und Achterwehr ist das Telefonieren nicht mehr möglich. Der Mobilfunkanbieter hat die bisherige Anlage an der L48 abgeschaltet und nicht rechtzeitig für Ersatz gesorgt.

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Quelle: Sven Janssen

Felde. „Ende September soll das Netz wieder laufen“, so ein Unternehmenssprecher. Kunden, die aufgrund der Versorgungslücke den Anbieter wechseln wollen, will man seitens E-Plus entgegenkommen.

„Es ist ein Ärgernis. Wenn man bei der Hotline angerufen hat, dann bekam man keine vernünftige Auskunft, die wussten von nichts und man wurde hingehalten“, sind die Beschwerden von mehreren Felder Kunden fast gleichlautend.

Jörg Born, Unternehmenssprecher E-Plus, räumte die Panne gegenüber KN-online ein. „Der bisher genutzte Funkturm-Standort an der L48 wurde E-Plus gekündigt. Dieser versorgte Felde und Achterwehr mit dem GSM-Netz.“ Eine Versorgung mit UMTS gäbe es in großen Teilen des Gebietes nicht, so dass auch eine automatische Nutzung des gemeinsamen Netzes mit O2 nicht möglich sei. Mit der Abschaltung ist die Mobilfunkversorgung der Gemeinden größtenteils zusammengebrochen.

„Zu unserem Bedauern erfolgte weder eine Information an unsere Kunden noch intern an die Hotline“, sagte Born, der auch einräumte, dass solche Kündigungen von Standorten erhebliche Vorlaufzeiten haben, um den Unternehmen genügend Zeit zu geben für Ersatz zu sorgen. „Im Idealfall merken die Kunden gar nicht, wenn Stationen verlegt werden.“

Angebote für Kunden, die wechseln wollen

Der neue Mast im Strohweg, der neben der Anlage in Melsdorf das Gebiet versorgen soll, steht schon lange. Andere Anbieter haben ihre Mobilfunkanlagen darauf bereits in Betrieb, bei E-Plus dauert es noch. „Wir werden voraussichtlich bis Ende September benötigen, bis wir unsere neue Anlage wieder in Betrieb nehmen können“, erklärte Born. Einen exakten Termin könne er nicht nennen, da das Unternehmen von Dritten, beispielsweise dem örtlichen Energieversorger sowie Subunternehmen abhängig sei.

„Wir arbeiten mit Hochdruck an einer Lösung, um unseren Kunden möglichst noch vor Ende September wieder versorgen zu können.“ Kunden, die aufgrund der bestehenden Versorgungslücke den Anbieter wechseln möchten, komme man bei einem Anbieterwechsel auch vor Vertragsende entgegen. Auch eine Rufnummernmitnahme wolle das Unternehmen in diesen Fällen ermöglichen. „Die Kunden müssen sich bei der Hotline melden, damit die Einzelfälle geprüft werden können“, so Born. Die Mitarbeiter seien entsprechend informiert worden.

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